Jazz Fest Wien Festival History

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Jazz Fest Wien 2010: 30.06.

Gilles Peterson & Roberto Fonseca „Havana Cultura“

  20.00 Uhr


Gilles Peterson (c: Y. Lenquette)Roberto Fonseca (c: Y. Lenquette)Gilles Peterson & Roberto Fonseca (c: Y. Lenquette)Roberto Fonseca & Danay (c: Y. Lenquette)Joel Hierrezuelo Balart (c: T. Miña)Javier Zalba Suárez (c: T. Miña)Omar Golzáles Sánchez (c: T. Miña)Ramsés Manuel Rodríguez (c: T. Miña)

Gilles Peterson

Gilles Peterson, der ewig bubenhaft aussehende britische DJ, Sammler und BBC-Radio-Mann, hat sich in den letzten Jahren gerne auch auf Weltmusik gestürzt. In der Vergangenheit hat sich Peterson ausführlich mit brasilianischer Musik befasst und mehrere hochkarätige Kompilationen ediert. Petersons Lieblingswort beim Präsentieren von Musik ist „fresh“. Darin gleicht er seinem Landsmann, dem Fernsehkoch Jamie Oliver. Beiden gemeinsam ist auch, dass sie sich mit Hilfe der BBC im gesamten ehemaligen britischen Empire, wie auch in ganz Europa, als Connaisseure der besonderen Art durchsetzen konnten. Prangt der Name Peterson auf einem Album, dann verspricht es sich besonders gut zu verkaufen.

Der in der Schweiz geborene DJ ist seit Mitte der Achtzigerjahre als Trendsetter in Sachen Musik bekannt. Zunächst war er Speerspitze einer ganzen Rotte von heute mehr oder weniger vergessenen Protagonisten der Acid-Jazz- und Rare-Groove-Bewegung. 1990 gründete er sein Label Talkin´ Loud, auf dem er Musiker wie Galliano, Omar, Terry Callier, Incognito, Courtney Pine und die Young Disciples rausbrachte. Später fokussierte er Broken Beats und Drum´n´Bass und Künstler wie 4Hero, Reprazent und Roni Size. Als DJ wurde er ab Ende der Achtzigerjahre in Clubs wie der Wiener Soul Seduction und der Wuppertaler Beatbox bekannt. Seit 1998 präsentiert er auf BBC seine Radioshow „Worldwide“, die über den halben Globus ausgestrahlt wird.

Sein neuestes Projekt „Presents Havana Cultura“ ist ein Doppelalbum, wo er mit Hilfe von Roberto Fonseca und seiner Band uralte Rhythmen und neueste Grooves miteinander einschmolz. Fonseca, ein superber Jazzpianist, der sich auch einen Namen als Arrangeur des Buena Vista Social Club machte, ist ebenfalls ein vielseitiger Musiker. Neben Jazz und Kubanischer Musik interessiert ihn auch Hiphop stark. Dritter Mann im Bunde war der famose Toningenieur Vince Vella. Peterson schlug ein paar ungewöhnliche Coverversionen, etwa Fela Kutis „Roforofo Fight“ vor, die dann in mustergültiger Roheit eingespielt wurden. Zudem half er mit den rechten Geist der Improvisation beizubehalten, indem er Künstlern Mut machte, ungegangene Wege zu beschreiten. Angesagte und obskure DJs, Rapper und Vokalisten aus Kuba wurden eingeladen, ihren Beitrag abzuliefern. Das Ergebnis kann sich hören lassen. Extrem vitale Jams und beherzte Gesangsbeiträge überzeugen davon, dass Kuba eine großartige junge Szene zwischen Reggaeton und Son hat.

line up:
Gilles Peterson – D.J. and vocals
Roberto Fonseca – Piano & Keyboard and vocals
Joel Hierrezuelo – Congas & vocals
Javier Zalba – Clarinet, Flute & Sax
Ramsés Rodríguez – Drums & Timbales
Omar González – Double Bass
Vincen – Percusion
Danay lead vocal
Ulises – lead vocal
Edrey – lead vocal

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