JazzFest.Wien Festival History

JazzFest.Wien

Gerald Clayton Trio

Porgy & Bess  21.00 Uhr

Tickets auch im Porgy & Bess erhältlich
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Gerald Clayton (c: Emra Islek)

Gerald Clayton

Gerald Clayton wurde 1984 im holländischen Utrecht geboren. Aufgewachsen ist er größtenteils in Kalifornien. Als Sohn des legendären Bassisten John Clayton, wurde ihm eine frühe musikalische Ausbildung zuteil. Er studierte ebenso klassisches Piano und selbstverständlich Jazz an der University Of Southern Califórnia wo ihn Meister wie Donald Vega, Kenny Barron und Billy Childs in die Kunst unterwiesen. Neben seinem Vater prägten die Pianisten Oscar Peterson, Monty Alexander und Benny Green seine musikalische Werteskala auf der Virtuosität, Disziplin und Spielwitz an oberster Stelle stehen.

Der junge Mann mit Dreadlocks machte sich auch schon einen Namen musikalischer Sparringpartner von Größen wie Mulgrew Miller und Hank Jones. Zudem trat er mit alten Meistern wie Clark Terry und Al Foster auf. Darüberhinaus etablierte sich Clayton Jr. als idealer Begleiter für Sängerinnen wie Diana Krall und Roberta Gambarini. Zudem reüssierte er über einen Zeitraum von zwei Jahren an der Seite von Meistertrompeter Roy Hargrove, wo er sowohl im Quintett als auch in dessen Funk-Jazz-Outfit RH Factor agierte.

Brav spielte er bislang auch in Vaters Clayton-Hamilton-Jazz-Orchestra. Das könnte sich nun ändern. Sein famoses Solodebüt „Two-Shade“ zeigt ihn enorm gereift. Allein seine Adaption des Cole-Porter-Klassikers „All Of You“, für die er für den Grammy nominiert wurde, beweist, dass hier ein wesentlicher Musiker für die Zukunft des Jazz heranwächst. Auch Dizzy Gillespies „Con Alma“ ließ er eine äußerst interessante Behandlung angedeihen. Egal ob Boogaloo, Bluesballade oder Post-Bop, Clayton versteht es, charaktervolle Statements zu setzen. Die Stimmungen umfassen sowohl dezente Melancholie wie sprudelnde Heiterkeit. Claytons Hang zu starker Melodie beeindruckt genauso wie seine raffinierten Rhythmuswechsel.

line up:
Gerald Clayton – piano
Joe Sanders – bass
Justin Brown – drums

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