JazzFest.Wien Festival History

JazzFest.Wien

Rypdal/Mikkelborg/Rypdal

Porgy & Bess  21.00 Uhr

Terje Rypdal (c: Rainer Rygalyk)Terje Rypdal & Palle Mikkelborg (c: Rainer Rygalyk)Palle Mikkelborg (c: Rainer Rygalyk)

Der elegische-impressionistische Gitarrenstil Terje Rypdals war für viele Musiker, die an sich selbst einen unvergleichlichen Personalstil pflegen, eine außergewöhnlich intensive Inspiration. Der Norweger macht für seinen charakteristisch zarten, zuweilen entschlossen rüden Umgang mit den Tönen den Einfluss von John Coltrane, György Ligeti sowie seinen Lehrer George Russell verantwortlich.

Mit fünf begann er Klavier zu spielen, mit acht nahm er sich der Trompete an, ehe mit zwölf Jahren zur Gitarre griff, die er in Rock- und Bluesgruppen wie Dream spielte, wo er Jan Garbarek kennen lernte und schließlich 1969 in dessen Gruppe eintrat. Seit 1971 leitet er eigene Gruppen. Mit seinen Soloplatten für das Label ECM wie „After the Rain“ begründete er seinen Weltruf als Apologet einer fast schmerzhaften Melancholie, der seine Visionen mit kleinen Ensembles genau so wie mit Symphonieorchestern umzusetzen in der Lage ist.

Nach Wien kommt er mit dem lyrischen Trompeter Palle Mikkelborg und seinem Sohn Marius Rypdal, der mittels Laptop-Zischel-Elektronik für spezielle Akzente sorgen wird.

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