Jazz Fest Wien Festival History

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Jazz Fest Wien 2011: 07.07.

Dr. John & Band | Trombone Shorty New Orleans Avenue

Rathaus/Arkadenhof  20.30 Uhr


Dr. John (c: Lisa Houlgrave)Dr. John (c: Bruce Weber)Dr. John (c: Bruce Weber)

Dr. John

Dr. John, seit fünfzig Jahren im Musikbusiness, ist ein rastloser Musikant. Eben noch brillierte er auf Gregg Allmans superbem Bluesalbum „Low Country Blues“, da edierte er schon mit dem famosen „Tribal“ eines der schönsten Alben seiner Karriere. Der Doktor enthüllt schon im Opener worum es geht: „Call me Doc, your medicine man, I got a cure in the palm of my hand, feel good music , doctorate your bones…“ Zur Heilung nimmt der 1940 als John Rebennack in New Orleans geborene Meister einmal mehr reichlich Voodoo zu Hilfe. Swamp Rock, Funk, Mardi Gras Indian Chants – sämtliche Sounds mit denen Dr.
John assoziiert wird, sind auf dem neuen Opus unverfälscht vertreten.

Im Laufe seiner Karriere arbeitete er, der an der Gitarre begann, später ans Piano wechselte, mit Granden wie Jerry Wexler, Allen Toussaint, Doc Pomus, The Meters und Van Morrison. Vor allem aber klingt seine Stimme heute noch viel giftiger als auf seinen frühen Meisterwerken aus den Siebzigerjahren wie „Sun, Moon And The Herb“, „Gris Gris“ und „Desitively Bonaroo“. Grund genug, ihn wieder einmal in Wien live zu begrüßen.

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Trombone Shorty (c: Kirk Edwards)Trombone Shorty (c: Kirk Edwards)Trombone Shorty (c: Fred Greissnig)Trombone Shorty (c: Jane Richey)

Trombone Shorty

Troy „Trombone Shorty“ Andrews hat die Würze des so speziellen New-Orleans-Musikmix wohl in den Genen. Schon sein legendärer Großvater Jessie Hill war ein legendärer Songwriter und Sänger. Er komponierte den Hit „Ooh Poo Pah Doo“, schrieb zahlreiche Songs für Ike & Tina Turner, Sonny & Cher und Willie Nelson. Enkel Troy Andrews machte sich schon als Vierjähriger am sperrigen Instrument zu schaffen. Das imponierte damals schon Granden wie Wynton Marsalis und Bono.

Der 1986 geborene Posaunist, der 2005 noch in der Bläsersektion von Lenny Kravitz werkte, legte im Vorjahr ein imposantes Majorlabeldebüt vor. Das ausgelassen groovende „Backatown“ erklomm lockeren Schritts die Spitzen der amerikanischen Jazzcharts. Dort hielt es sich nicht weniger als neun Wochen. Trombone Shortys musikalisches Gumbo enthält als zusätzliches Gewürz auch Elemente des Hiphop und Funk. Als Gäste konnte er Allen Toussaint, Lenny Kravitz und Marc Broussard für musikalische Pointen gewinnen. Trombone Shorty steht für eine junge Generation von New-Orleans-Musikern, die trotz allem Zelebrieren der Tradition neue musikalische Angelpunkte suchen.

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