Jazz Fest Wien 2011: 12.07.



Ähnlich wie Lee Fields, der schon seit den sechziger Jahren geniale Platten macht und 2009 mit „My World“ ein sensationelles Vintage-Soul- Album machte, ist Charles Bradley stimmlich ganz nah an James Brown.
Leider glückte Bradley erst im reifen Alter von 63 Jahren sein Plattendebüt. Die meiste Zeit seines Lebens arbeitete der heute 64jährige als Koch in psychiatrischen Krankenhäusern zwischen Kalifornien und Alaska. Als er sich vor einigen Jahren entschloss nach Brooklyn zurückzukehren, wurde er von der jungen Garde der Labels Daptone und Dunham entdeckt.
Gemeinsam mit der Menahan Street Band hat er nun ein unfassbar gutes Debütalbum aufgenommen. Seine eloquente Sozialkritik wird mit warmen Grooves und funky Licks serviert. Ganz so, als schrieben wir noch 1972 und der letzte modische Schrei wären große Krägen und Blumenmusterhemden. So beseelt hat seit den Tagen eines O.V. Wright kaum wer gesungen.
Programm 2012
25.06.26.06.27.0628.0629.06.30.06.01.07.02.07.03.07.04.07.05.07.06.07.07.07.08.07.09.07.
- Artists A-Z
- Artists A-Z
- Akinmusire Ambrose
- Arnold Mac
- Blume Clara & Saedi Tania
- Bonamassa Joe
- Bradley Charles
- Breinschmid/Gansch
- Brönner Till
- Bulut Özlem
- Burdon Eric
- Count Basic
- De Macedo Denise
- Dharmawan Dwiki
- Enzlberger Trio
- Gardot Melody
- Gratkowski Frank
- Hamilton Scott
- Hancock Herbie
- Jarrett/Peacock/DeJohnette
- Jazzkantine
- Jones Sharon
- Koppel Benjamin
- Mara Celia
- McFerrin Bobby
- Megitza
- Montcalm Terez
- Mother's Finest
- Muthspiel Wolfgang
- Nergaard Silje
- No Home For Johnny
- Piatti Magdalena
- Porter Gregory
- Quadrat:sch
- Ramon
- Ribot Marc
- Sanchia Martha
- Scofield John
- Smith/Jackson/Adams
- Stern/Bona/Weckl
- Stojka Harri
- Travel Image
- Wainwright Rufus
- Wonderland Carolyn Wonderland
- Locations
Schwerpunkte:
Emerging Talent
Legendary Voices
Around The World
Great Guitars



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