Jazz Fest Wien 2011: 17.07.




Liza Minnelli
Sie mag vielleicht nicht die manövrierfähigste Stimme im Showbusiness haben, aber Liza Minnelli kompensiert dies mit Verve und Charisma. Als Tochter von Judy Garland und Vincente Minnelli – ihr Taufpate war niemand Geringer als Textdichterlegende Ira Gershwin – kann sie auf das genetische Erbe von sechs Generationen im Showbiz bauen.
Mit siebzehn Jahren begann Minnelli in der Off-Broadway-Szene in New York, mit achtzehn stand sie mit ihrer Mutter auf der Bühne des London Palladium und nur ein Jahr später war sie endlich am Broadway. 1964 nahm sie ihr erstes Album „Liza! Liza!“ auf. Sie arbeitete intensiv mit dem Komponistenduo John Kander und Fred Ebb zusammen, die sämtliche ihrer Trademark-Tunes schrieben.
Anfang der Siebzigerjahre wandte sich Minnelli auch zeitgenössischen Pop- und Soultunes zu. Ihre Version von Bill Withers „Use Me“ genießt Kultstatus. Ihren ganz großen Durchbruch feierte sie als Sängerin Sally Bowles in Bob Fosses Film „Cabaret“. Dafür erhielt sie den Oscar. Das 1972 mit Kollegen wie Michael York und Joel Grey verfilmte Broadway-Musical war einmal mehr aus der Feder ihrer Stammkomponisten Kander & Ebb. Mit Martin Scorsese als Regisseur und Robert De Niro als Kollegen realisierte sie den Film „New York, New York“. Den Titeltrack sang Frank Sinatra erst zwei Jahre später nach.
Minnelli ging in der Folge auch mit Frank Sinatra auf Tournee. Zudem kollaborierte sie mit Popgrößen wie den Pet Shop Boys, Donna Summer und ihrem guten Freund Michael Jackson, mit dem sie 2001 im Madison Square Garden auftrat. 2010 feierte sie mit dem Album „Confessions“ ein glänzendes Comeback als rauchige Sängerin, die – nur von Pianist Billy Stritch & Band begleitet – munter durch die dramatischen Szenarien von Liedern einer Peggy Lee, eines Ray Noble, Cy Coleman und Irving Berlin huschte.
Programm 2012
25.06.26.06.27.0628.0629.06.30.06.01.07.02.07.03.07.04.07.05.07.06.07.07.07.08.07.09.07.
- Artists A-Z
- Artists A-Z
- Akinmusire Ambrose
- Arnold Mac
- Blume Clara & Saedi Tania
- Bonamassa Joe
- Bradley Charles
- Breinschmid/Gansch
- Brönner Till
- Bulut Özlem
- Burdon Eric
- Count Basic
- De Macedo Denise
- Dharmawan Dwiki
- Enzlberger Trio
- Gardot Melody
- Gratkowski Frank
- Hamilton Scott
- Hancock Herbie
- Jarrett/Peacock/DeJohnette
- Jazzkantine
- Jones Sharon
- Koppel Benjamin
- Mara Celia
- McFerrin Bobby
- Megitza
- Montcalm Terez
- Mother's Finest
- Muthspiel Wolfgang
- Nergaard Silje
- No Home For Johnny
- Piatti Magdalena
- Porter Gregory
- Quadrat:sch
- Ramon
- Ribot Marc
- Sanchia Martha
- Scofield John
- Smith/Jackson/Adams
- Stern/Bona/Weckl
- Stojka Harri
- Travel Image
- Wainwright Rufus
- Wonderland Carolyn Wonderland
- Locations
Schwerpunkte:
Emerging Talent
Legendary Voices
Around The World
Great Guitars



Jazz Fest Wien ist auf