Jazz Fest Wien Festival History

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Jazz Fest Wien 2012: 25.06.

Charles Bradley & The Extraordinaires | Maalo | DJ Samir

Wuk  20.00 Uhr

Charles Bradley (c: Kisha Bari)Charles Bradley (c: Kisha Bari)Charles Bradley (c: Kisha Bari)Charles Bradley (c: Luke Hodgkins)

Charles Bradley

Sein spätes Debüt gehört zu den schönsten Märchen, das die Musikbranche in den letzten Jahren erzählen konnte. Charles Bradley eroberte in den letzten beiden Jahren mit seiner beseelten Raspelstimme Europa und Japan wie im Fluge. Im Vorjahr begeisterte Bradley mit sängerischer Urgewalt und fast pubertärem Eifer im Spiel mit dem Mikrophonständer am Wiener Rathausplatz. Sein drängender Duktus ist einmalig in der zeitgenössischen Soul- und R&B-Szene. Sänger, die mit derartiger Intensität aufwarten, sind eigentlich ausgestorben. „Bitter Sweet“ empfindet er selbst seinen späten Erfolg.

Jahrzehntelang trampte er durch die USA, war zeitweilig obdachlos, verdingte sich als Koch in Sozialprojekten und Psychiatrien. Nebenher versuchte er stets im Showbusiness Fuß zu fassen. Mit 14 Jahren sah er James Brown live im Apollo Theater. Von diesem Moment an wusste er, was er im Leben machen wollte. Alleine das Leben machte nicht ganz mit. „Gerade als ich schon aufgegeben hatte, hat sich dann das Wunder ereignet.“ sagt er heute. Gabriel Roth vom Label Daptone entdeckte Bradley und probierte ihn bei einer Session mit den Sugarman 3 aus.

Roth brachte ihn mit dem langhaarigen, weißen Funk-Gitarristen Thomas Brenneck zusammen. Die beiden heckten gemeinsam jene 12 spektakulären Songs aus, die das Erfolgsalbum „No Time For Dreaming“ bilden. Es sind Lieder von einer rüden Emotionalität und Funkyness, wie man sie in den Siebzigerjahren nur bei Südstaaten-Soulgrößen wie O.V. Wright und Ernie Hines hörte. Unzeitgemäß ist auch Bradleys altruistische Sicht des Lebens. Materialismus und Egozentrik lehnt er ab.

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Maalo

Maalo

Funk, Soul, Disco… neue Feelgood-Musik mit Songs des international preisgekrönten Wiener Produzenten Albert O. Mair aka MAALO. Seine 9-köpfige Band steht seit 2001 für extrovertierte Live-Konzerte der besonderen Art mit Bläsersection, 4-stimmigen Vocals und exzellenter Rhythmusgruppe. Die aktuelle CD „funk fellows“ ist bei Hoanzl erschienen und vereint 24 heimische Topmusiker zu einem groovigen Big-Band-Kollektiv.

Wessen Beine schon immer durch Gruppen wie Earth Wind & Fire, den Jacksons oder Kool & the Gang bewegt wurden, findet hier eine Hommage an diese Ära mit frischem, qualitativ hochwertigem Material und leidenschaftlicher Spielfreude auf originalen Instrumenten der 70er. Gleichsam laden Instrumental-Soli wie MAALOs legendäre Blues-Blockflöte – mit der er im Alter von 5 Jahren mit Falco jammte, mitreißende Freestyle-Vocal-Features, Jungle-Jams und Reggae/Soul-Chiller in eine abwechslungsreiche, von akustischen Genüssen verzauberte Atmosphäre ein.

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