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	<title>Jazz Fest Wien Blog</title>
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	<description>Weblog zum Jazz Fest Wien</description>
	<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 05:14:09 +0000</pubDate>
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		<title>Max Herre &#124; Terry Callier – 09.07.2010 Rathaus/Arkadenhof</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 21:40:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazz Fest Wien/Team</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>

		<category><![CDATA[Max Herre]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/thyPGOye0o8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/thyPGOye0o8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong><a href="http://www.flickr.com/photos/jazzfestwien/sets/72157624336537233/" target="_blank">&gt; Fotos auf flickr</a><br />
<a href="http://www.viennajazz.org/blog/2010/07/09/terry-callier-max-herre-09072010-rathaus-arkadenhof/">&gt; Konzertbericht</a></strong></p>
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		<title>Terry Callier &#124; Max Herre – 09.07.2010 Rathaus/Arkadenhof</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 21:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazz Fest Wien/Team</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>

		<category><![CDATA[Max Herre]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jazz Fest Wien 2010 fing gut an. Und es hörte mit drei unterschiedlichen  Konzerten auch gut auf. Die letzten Gäste, Funk Off, Max Herre und Terry Callier, machten das Licht aus. Aber natürlich nur, damit es im nächsten Jahr noch heller scheint.
Das richtige Timing ist das A und O des Seins. Das fängt bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-307" style="float: left;" title="jfw100709_callier_kl" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100709_callier_kl.jpg" alt="Terry Callier" width="120" height="95" />Das Jazz Fest Wien 2010 fing gut an. Und es hörte mit drei unterschiedlichen  Konzerten auch gut auf. Die letzten Gäste, Funk Off, Max Herre und Terry Callier, machten das Licht aus. Aber natürlich nur, damit es im nächsten Jahr noch heller scheint.<span id="more-306"></span></p>
<p>Das richtige Timing ist das A und O des Seins. Das fängt bereits bei der Zeugung an, und, mit Verlaub, den passenden Zeitpunkt zum Sterben abzupassen, das gelingt auch nicht jedem. Diese Erkenntnis aus dem ungeschriebenen „Jazzbuch der Lebenskunst“ wurde wo, bitte schön, noch einmal bestätigt? Richtig, beim Jazz Fest Wien, dass heuer nicht nur sein 20jähriges Jubiläum feierte, sondern auch pünktlich mit der Fußballweltmeisterschaft zu Ende ging.</p>
<p>Und wer könnte besser für das verbindende Element zwischen Tragik und Lust, Freistoß, Freibier und Freiheit einstehen als ausgerechnet eine italienische Band wie Funk Off? Die Walking Brass Band, komplett mit Pauken und Trompeten, Saxophonen und Trompeten, einer Tuba und Trompeten, startet in der Kulinarikmeile vor dem Rathaus und kämpft sich dann den Weg durch die Menge auf die Bühne und in die Herzen und Tanzbeine. Fit wie die Turnschuhe, die sie anhaben, mit geübter Choreographie, druckvollem Blaswerk und perfekt aufeinanderabgestimmten Timing, blasen sie dem Jazz den Marsch und neues Leben ein. „Warum seid ihr soviel besser als die italienische Fußball-Mannschaft“, frage ich den Cheffe. „Weil die nur mit den Beinen spielen. Wir spielen zudem aber auch noch mit dem Köpfchen!“, antwortet er und tippt sich mit dem Finger an denselben.. „Außerdem sind wir 15 Mann, nicht nur elf!“ Stimmt.</p>
<p>15 angefunkte Blasefixe springen, trommeln, blasen. 15 Freunde sollt ihr sein, und Funk Off bieten eine überzeugende Teamleistung. Und sind sie auch gefährlich? „Nein. Es hat sich bislang nur einer verletzt, einer unserer Trompeter, so ganz leicht an der Lippe. Nicht wirklich schlimm.“ Einen anderen Mitbläser frage ich direkt nach ausgeschlagenen Bläserzähnen, die ja beim Tanzen mit einem Saxophon im Mund durchaus an der Tagesordnung sein könnten. „Psst, aber das gehört halt dazu!“, flüstert er. Ohne Risk No Fun.</p>
<p>Und es machte Spaß zu sehen, welche Risiken die diversen Bands auf dem Rathausvorplatz auf sich nahmen, um sich bei Gratiskonzerten ihr Publikum, größtenteils Laufkundschaft mit Esstellerchen und Biergläsern in den Händen, zu erobern. Funk Off reihten sich mehr als mühelos in die Ehrenriege von Imelda May und Nikki Janowsky ein.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-308" title="jfw100709_herre01" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100709_herre01.jpg" alt="Max Herre" width="250" height="180" /> <img class="alignnone size-full wp-image-309" title="jfw100709_herre02" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100709_herre02.jpg" alt="Max Herre" width="250" height="180" /></p>
<p>Anders bei den Konzerten im Arkadenhof des Rathauses. Das Gitarristenduo Towner, Muthspiel und Grigoryan fand am Donnerstag ein zahlendes Publikum, das mit Geduld und Aufmerksamkeit den Etüden zwischen Klassik und Jazz lauschte. Ein Zielpublikum. Genau das Richtige auch für Max Herre, den deutschen Liedermacher mit HipHop-Vergangenheit (Freundeskreis hieß seine Band.). Um das Publikum am Freitag, dem Abschlussabend für sich zu begeistern, braucht er nicht lange. Sein Freundeskreis in Wien ist offensichtlich groß, und es feiert ihn mit Hingabe und mitgesungenen Texten. „Im vorigen Winter spielte ich schon einmal im Porgy &amp; Bess. Es ist wirklich ein Spaß hier!“, sagt er und zieht sich Schuhe und Socken aus. Da ich heute bereits schon einmal die Ehre hatte, den 15 Mannen von Funk Off bei einer kompletten Kleidertransaktion zuschauen zu dürfen und feststellen konnte, dass sie notfalls ihr Geld auch als Chippendales verdienen können, erspare ich mir den Rest beim strubbelbärtigen und sehr freundlichen Herrn Herre.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-310" title="jfw100709_callier01" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100709_callier01.jpg" alt="Terry Callier" width="250" height="180" /> <img class="alignnone size-full wp-image-311" title="jfw100709_callier02" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100709_callier02.jpg" alt="Terry Callier" width="250" height="180" /></p>
<p>Schließlich ist ja auch noch Terry Callier da, der afroamerikanische Gesangspoet. Nachmittags in der größten Tageshitze hatte ich bereits Grund zum Wundern, trug er doch über T-Shirt und Hemd noch einen dicken Anorak. „Ist das nicht ein bisserl warm?“, lautet die Frage, „Nein, mir war kalt, weil ich den ganzen Tag in Räumen mit Klimaanlagen gesteckt habe“, die Antwort. Seine Musik am Abend legt die Verbindungslinien zwischen kühler afroamerikanischer Songwriterkunst, beißender Sozialkritik, schwerem Jazzfunk, leichtem Folk und heißen Latinorhythmen frei.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-313" title="jfw100709_callier03" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100709_callier03.jpg" alt="Terry Callier backstage" width="250" height="180" /> <img class="alignnone size-full wp-image-314" title="jfw100709_callier04" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100709_callier04.jpg" alt="Terry Callier backstage" width="250" height="180" /></p>
<p>Und als einer seiner Songs mit dem Refrain von Coltranes „A Love Supreme“ endet, schleicht sich Wehmut ins Herz. Denn das, liebe Wiener, Jazz-, Musikfreunde und Andersgeartete, das war der letzte Abend beim Jazz Fest Wien 2010. Die mondscheinsüchtigen Lampen im Arkadenhof sollten eigentlich eine unwirkliche Szenerie beleuchten: österreichische, deutsche und amerikanische MitarbeiterInnen lägen sich in den Armen wie eine Familie, die auseinandergeht, um sich im nächsten Jahr hoffentlich wieder zu treffen. Aber alle sind schon weg oder arg mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Nur keine Sentimentalitäten.</p>
<p>So bleibt es dem Reporter-Ich überlassen, sich beim Team für die unermüdliche Nachtarbeit, die das schnelle Erscheinen von Bildern und Texten im Blog möglich machten, zu bedanken. Nur so konnten wir uns  über all die LeserInnen freuen. Sie waren natürlich die größten. Ob mit oder ohne Highheels. Wurscht. Denn alles hat einen Anfang und ein Ende, auch diese Weltmeisterschaft des Jazz, bei der es nur Gewinner gab.<br />
<em>(Harald Justin)</em></p>
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		<title>Muthspiel/Grigoryan/Towner &#124; Manu Katché &#124; Nikki Yanofsky – 08.07.2010 Rathaus/Arkadenhof</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 21:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazz Fest Wien/Team</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>

		<category><![CDATA[Manu Katché]]></category>

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Donnerstag war der Tag der sommerlichen Leichtigkeit: eine junge Kanadierin, ein Gitarrentrio mit dem Österreicher Wolfgang Muthspiel und ein Jazz-Quartett um den Franzosen Manu Katché machten es dem Publikum leicht: es brauchte beim Beifall nicht geizen. Es sei gelobt.
Nach der bleiernen Schwere der Mittwochnacht wegen der finalen Erkenntnis, dass meine Melodika-Virtuosen-Karriere im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-301" style="float: left;" title="jfw100708_mgt_kl" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100708_mgt_kl.jpg" alt="MGT (c: W. Gonaus)" width="120" height="95" /><strong><a href="http://www.flickr.com/photos/jazzfestwien/sets/72157624328858757/" target="_blank">&gt; Fotos auf flickr</a></strong><br />
Donnerstag war der Tag der sommerlichen Leichtigkeit: eine junge Kanadierin, ein Gitarrentrio mit dem Österreicher Wolfgang Muthspiel und ein Jazz-Quartett um den Franzosen Manu Katché machten es dem Publikum leicht: es brauchte beim Beifall nicht geizen. Es sei gelobt.<span id="more-297"></span></p>
<p>Nach der bleiernen Schwere der Mittwochnacht wegen der finalen Erkenntnis, dass meine Melodika-Virtuosen-Karriere im Vergleich zu der des Indonesiers Dwiki Dharmawan sehr, sehr kurz sein würde, und nach vielen Tränen, die zwar kein Opernhaus einstürzen ließen, aber immerhin doch ein Papiertaschentuch hinreichend nässten, um es in alle Einzelteile zu verflüssigen, konnte es - nun bitte Luft holen und Gedanken ordnen zwecks Verstehens dieses schwergewichtigen Bandwurmsatzes – nur besser werden am Donnerstag.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-298" title="jfw100708_yanofsky01" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100708_yanofsky01.jpg" alt="Nikki Yanofsky" width="250" height="180" /> <img class="alignnone size-full wp-image-300" title="jfw100708_yanofsky02a" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100708_yanofsky02a.jpg" alt="Nikki Yanofsky" width="250" height="180" /></p>
<p>Klar doch. Es fängt schon gut an. Mit Nikki Janowsky, einer 16jährigen Sängerin aus Kanada. Wer in den letzten zehn Jahren noch nichts von ihr gehört hat, sollte sich sicher sein, dass in den nächsten zehn Jahren noch eine Menge von ihr zu hören sein wird. Das pfeifen jedenfalls die Spatzen von den Dächern, die sich über den zukünftigen Bühnen, die die Welt bedeuten, erheben. Der neben Terez Motcalm zweiten Kanadierin auf dem Jazz Fest wird eine großartige Karriere vorausgesagt, und wer sie auf dem Rathausplatz erlebt, wie sie Songs aus dem Great American Songbook mit dem Selbstbewusstsein der Jugend singt, kann nur auf ein Wiederhören in einigen Jahren hoffen. Der Verkaufsstand ihrer CD ist dicht umringt, und später, hinter der Bühne, erzählt sie, dass es sie sehr glücklich gemacht habe, auf dem Jazz Fest aufzutreten. „Das war toll, hier singen zu dürfen. Das Publikum ist ja fantastisch. Es gibt mir soviel Energie zurück, ich bin total glücklich.“ Na also, geht doch.</p>
<p>Während des Konzertes steht Dorretta Carter plötzlich neben mir. Wir erinnern uns: nach ihrem Konzert am Samstag auf dem Gelände der Fernwärme, fragte ich sie nach den Gründen für ihren schicken blauen Verband an der Hand. Sie sagte, dass sie sich die Verletzung bei der Züchtigung ihrer nicht so folgsamen Musiker geholt habe. Obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass sich die immer stilvoll gekleidete Dame auch ohne Schläge Respekt verschaffen kann, frage ich vorsichtig nach: „Is It Truth Or Fiction?“ The Answer Is Blowin’ In The Wind, und ansonsten freut sie sich, dass so junge Sängerinnen wie Nikky Janowsky das Erbe des Jazz für die junge Generation retten. Alles Friede, Freude und Sonnenschein vor dem Rathaus.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-302" title="jfw100708_mgt01" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100708_mgt01.jpg" alt="Muthspiel/Grigoryan/Towner (c: Wolfgang Gonaus)" width="250" height="155" /> <img class="alignnone size-full wp-image-303" title="jfw100708_mgt02" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100708_mgt02.jpg" alt="Muthspiel/Grigoryan/Towner (c: Wolfgang Gonaus)" width="250" height="155" /></p>
<p>Im Arkadeninnenhof bereiten sich derweil die Gitarristen Ralph Towner, Slava Grigoryan und Wolfgang Muthspiel auf ihr gemeinsames Konzert vor. Was dann zu hören sein wird, sprengt alle musikalischen Grenzen: feinziselierte Gitarrenkunst auf höchstem Niveau, die auf kein musikalisches Genre festgelegt ist, trotzdem aber sowohl individuelle Zugangsweisen und kulturelle Hintergründe nicht verleugnet. Wolfgang Muthspiel, das österreichische Bindeglied zwischen Towner und Grigoryan, sagt: „Wir haben viele Einflüsse in unserem Spiel. Da ist die Klassik, das sind Jazz, Blues. Und gerade, als ich Ralph zuhörte und zu spielen anfing, musste ich an Jeff Beck denken. Sein Konzert in der Wiener Oper habe ich gesehen. Ein großartiger Gitarrist, und dieser Gedanke floss wohl in diesem Moment auch in mein Spiel ein.“</p>
<p>Und das, obwohl das Trio an diesem Abend weniger improvisiert, als vielmehr einige Kompositionen interpretiert. Aber wer es nicht weiß, für den ist das Ergebnis eine wunderbar leichte Musik, wie geschaffen für den Arkadenhof mit seinen Palmen und Steinskulpturen. Das Publikum lauscht konzentriert, und Muthspiel zeigt sich begeistert: „Als es Jeff Beck in der Oper frenetisch gefeiert hat, war ich richtig stolz auf das Wiener Publikum.“ Das kann er in seinem Fall auch sein.</p>
<p>Mitten im Publikum steht Kamal Musallam, der jordanische Oudspieler und Gitarrist, der am Mittwoch mit seinem Spiel in der Band von Dwiki Dharmawan begeisterte. Er ist der Experte für indonesisch-arabisch Musik, den ich gestern gerne neben mir gehabt hätte. Heute erklärt er mir geduldig, was an der Musik Dharmawans typisch indonesisch ist, und wieso er das als Araber verstehe. „Jeder Indonesier, der gestern beim Konzert hier war, müsste die typischen Elemente in den Tonfolgen erkannt haben, zum Beispiel &#8230;“ Was jetzt an erklärenden Worten kommt, spare ich mir einmal für den nächsten Besuch aus Indonesien oder einen weiteren, streng musikwissenschaftlichen Blog auf und verweise nur auf das Ergebnis: „Es gibt eine breite Straße des kulturellen Verstehens zwischen Arabien und Asien. Wobei die Asiaten offener für westliche und arabische Einflüsse sind als umgekehrt. Das ist leider allzu oft eine Einbahnstraße des Verstehens.“ Aber dank Musikern wie Dwiki Dharmawan und ihm, Kamal Musallam, wird sich das, so sagt er, „hoffentlich ändern.“ Soll so sein.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-304" title="jfw100708_katche01" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100708_katche01.jpg" alt="Manu Katché (c: Wolfgang Gonaus)" width="250" height="165" /> <img class="alignnone size-full wp-image-305" title="jfw100708_katche02" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100708_katche02.jpg" alt="Manu Katché (c: Wolfgang Gonaus)" width="250" height="165" /></p>
<p>Prima. Heute klappt einfach alles. Ist so sommerlich leicht hier. Manu Katché, der französische Drummer, der auch einmal für den Briten Jeff Beck Besen und Becken rührte, entlässt eine Musik in den Rathausinnenhof, die abstrakt genug ist, um sich in Gedanken zu verlieren, ohne sich von irgendwelchen Aufdringlichkeiten musikalischer Natur belästigt zu fühlen.</p>
<p>In der Bim ziehe ich einen Tauchsieder aus meiner Hosentasche und brühe mir schnell einen Kaffee mitsamt „Nuddeln and Gulasch“ (Randy Crawford) auf. Es ist toll in einer weltoffenen Stadt zu leben. Hier treffen sich der Osten, der Westen der Süden und der Norden. Nur eine bekanntlich kleine radikale Minderheit möchte wieder zurück in die Zeiten vor dem multikulturellen Verstehen. In Wien liebt man seine Tschuschen und Piefkes. Gut nur, dass die Türken den Wienern den Kaffee vermachten und dann erst einmal wegzogen. Die Bim ruckelt sich in eine leichte Kurve hinein. Beim Blick auf die Karlskirche, von Johann Bernhard Fischer von Erlach nach türkischen Vorbildern erbaut, verschütte ich fast den Kaffee. Schön, die Karlskirche steht noch. Wie sähe der Karlsplatz wohl ohne sie aus? Die auch nicht in Wien erfundenen Nudeln und das Gulasch, die allerdings machen sich auf den Weg und verabschieden sich in Richtung des Nachbarn. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte, die ich auch morgen nicht erzähle, wenn es mit Nachbarn wie dem Deutschen Max Herre, dem Afroamerikaner Terry Callier und den Italienern von Funk Off klappt und noch einmal neue Wege des Kulturaustauschs beschritten werden. Nicht auszudenken, ich würde sie morgen mit den für ihre Nationalitäten in Wien durchaus bekannten „Spitznamen“ begrüßen. Dann wäre es aber Knall auf Fall vorbei mit der Leichtigkeit an einem Donnertagabend.<br />
<em>(Harald Justin)</em></p>
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		<title>Dwiki Dharmawan – 07.07.2010 Rathaus/Arkadenhof</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 21:40:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazz Fest Wien/Team</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>

		<category><![CDATA[Dwiki Dharmawan]]></category>

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&#62; Fotos auf flickr
&#62; Konzertbericht
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/v31Gc2OCpDo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/v31Gc2OCpDo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong><a href="http://www.flickr.com/photos/jazzfestwien/sets/72157624323111073/" target="_blank">&gt; Fotos auf flickr</a></strong><br />
<strong><a href="http://www.viennajazz.org/blog/2010/07/07/dwiki-dharmawan-07072010-rathaus-arkadenhof/">&gt; Konzertbericht</a></strong></p>
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		<title>Dwiki Dharmawan – 07.07.2010 Rathaus/Arkadenhof</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 21:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazz Fest Wien/Team</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>

		<category><![CDATA[Dwiki Dharmawan]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jazz Fest Wien hat in den Arkadenhof des Rathauses geladen. Denn vom Jazz inspirierte Musik wird nicht nur in Europa, sondern auch in Indonesien gespielt. Und niemand geringerer als Dwiki Dharmawan, Superstar in seiner Heimat, ist gekommen, ist als Botschafter des guten Geschmacks gekommen. 
Wie bitte? Die Wiener Oper sei durch die Schallwellen Beck’scher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-291" style="float: left;" title="jfw100707_dharmawan_kl" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100707_dharmawan_kl.jpg" alt="Dwiki Dharmawan" width="120" height="95" />Das Jazz Fest Wien hat in den Arkadenhof des Rathauses geladen. Denn vom Jazz inspirierte Musik wird nicht nur in Europa, sondern auch in Indonesien gespielt. Und niemand geringerer als Dwiki Dharmawan, Superstar in seiner Heimat, ist gekommen, ist als Botschafter des guten Geschmacks gekommen. <span id="more-290"></span></p>
<p>Wie bitte? Die Wiener Oper sei durch die Schallwellen Beck’scher Gitarrenkunst gar nicht zerbröselt, wie sich hunderte besorgter Wiener Leser dieses Blogs sich noch in der Nacht überzeugten? Ist das die Wahrheit, nach der Jeff Beck 1968 sein Album „Truth“ benannte? Oder stimmt der Satz: „Truth Is Stranger Than Fiction”? Ist die Wahrheit, dass die Oper nach den Attacken Becks noch steht, nicht das größere Wunder? Oder wurde sie in der Nacht ganz schnell wieder aufgebaut?</p>
<p>Wer sich solche Fragen stellt, ist am Mittwochabend am Rathaus willkommen. Nicht nur, weil Allan Harris, seit Sonntag Herrscher im „Jazzland“, mit seinem Killerdog „Ruby“ kurz vorbeischaut; nicht, weil die Dubliner Sängerin Imelda May mit ihrer Band auf dem Rathausvorplatz aufspielt. Gestern war sie noch Gast bei Jeff Beck, nun steht sie auf der Bühne, soooo klein vor der übermächtigen Kulisse des Rathauses. Hier zu spielen, ist eine undankbare Aufgabe. Man muss die Weite des unendlichen Himmels ausfüllen, noch dazu die Distanz von der Bühne bis zu den ersten Sitzreihen überbrücken und mit dem Angebot von thailändischen, griechischen oder australischen Leckereien konkurrieren. Aber Imelda und ihre Rock-a-Billy-Jungs schaffen, woran schon viele namhafte Musiker vor ihr an diesem Ort gescheitert sind. Am Ende des Konzertes ist der Platz vor der Bühne prall gefüllt. Singt sie, singt das Publikum mit, gurrt sie, gurrt das Publikum mit. Ein schöner Erfolg, und die Glückwünsche nimmt sie mit einem „Gimme Five“ entgegen. Mach’ ich doch gerne!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-292" title="jfw100707_dharmawan01" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100707_dharmawan01.jpg" alt="Dwiki Dharmawan" width="250" height="168" /> <img class="alignnone size-full wp-image-293" title="jfw100707_dharmawan02" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100707_dharmawan02.jpg" alt="Dwiki Dharmawan" width="250" height="168" /></p>
<p>Der eigentliche Star des Abends im Rathausinnenhof ist aber der indonesische Pianist Dwiki Dharmawan. Viele Fotografen sind da, viele ernst und wichtig schauende Männer und  Frauen aus (wahrscheinlich) Indonesien. Und viele sehr junge Zuhörer ohne Bartwuchs und mit Kopftuch, die zur Musik von der Bühne heftig miteinander flirten. Dabei ist die Musik eigentlich nicht so, dass sie zum Anbandeln einlädt, oder? Dharmawan spielt rhythmisch und melodisch komplex, Barry Likumahuwa gibt seine eigentümlich befremdlichen Basslinien hinzu, die aus einer anderen Welt zu kommen scheinen, während im Hintergrund Ade Rudiana die Tablas beklopft. Später kommen noch Dharmawans Freunde Andy Suzuki und Kamal Musallam hinzu, Saxophon blasend und Oud zupfend. „This Is Music With Love From Indonesia“, sagt der Pianist von der Bühne herunter, und gleich wird in den Sitzreihen eine Spur heftiger gekichert und mit den Körpern gewackelt. Hihi.</p>
<p>Im Backstage-Bereich erzählt der Gitarrist von Imelda Mays Band, dass sie sich seit zwei Jahren auf einer „Never-Ending-Tour“ befinden. Ihre Rock-a-Billy-Sound hat Fans in Dublin, England und in den USA gefunden. Leider vergesse ich zu fragen, ob sie diese eigentlich  amerikanische Musikform aus den fünfziger Jahren auch schon in Asien gespielt haben. Wie reagiert man wohl in Asien auf derlei Musik? Genauso begeistert wie auf Jazz, der sich Asien großer Beliebtheit erfreut?</p>
<p>Von Dharmawan heißt es, er vermische traditionelle indonesische Musik mit westlichem Instrumentarium und westlicher Musik. Aber was spielt er an diesem Abend? Hören die vielfach erschienenen Indonesier eine andere Musik als die anwesenden Österreicher, Briten und Amerikaner? Hören sie Melodien und Strukturen aus Indonesien – oder hören sie das, was auch ich höre, nämlich eine Spielart des Jazz, die sich unendlich vieler Einflüsse, von Klassik bis Jazz bedient, aber in meinen Ohren wenig Indonesisches an sich hat? Ist es die Wahrheit, wenn es über Dharmawan heißt, er fusioniere indonesische mit westlicher Musik? Oder ist das bloß eine wundersame Fiktion, die die unrühmliche Vorbildfunktion westlicher Musik auch in Asien zu bemänteln hilft? Was ist Wahrheit, und was ist Fiktion, und was ist stärker?</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-294" title="jfw100707_dharmawan03" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100707_dharmawan03.jpg" alt="Dwiki Dharmawan backstage" width="250" height="168" /> <img class="alignnone size-full wp-image-295" title="jfw100707_dharmawan04" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100707_dharmawan04.jpg" alt="Dwiki Dharmawan backstage" width="250" height="168" /></p>
<p>Wo ist nun der Experte für indonesische Volksmusik, wenn man ihn einmal braucht? Natürlich nicht zur Hand. An die fassen sich gerade zwei Jugendliche und versuchen, sich mit der anderen Hand Frühlingsrollen in die beidseitig geöffneten Münder zu stecken. Süß. Wer den 66jährigen Beck, den 70jährigen Hancock und die auch nicht junge Greco gesehen hat, weiß, Jazz ist ein Jungbrunnen. Sicherlich sitzen vor mir auch keine Jugendliche, sondern Erwachsene in den Körpern von Jugendlichen. Vielleicht ist ja auch ein Experte unter ihnen? Kurze Anfrage, kurze Antwort: „Die Musik macht mir Spaß. Mir gefällt es ganz einfach. Ob das indonesisch ist, ist mir egal.“ Nun, vergreist ist der Frühlingsrollen-Schieber offenbar nicht. Höchstens ein Anhänger des bedingungslosen Spaßes.</p>
<p>Auf der Bühne bläst Dharmawan in eine elektrische Melodica. Japanische Musikhersteller statten ihre für den nordafrikanischen Raum bestimmten Keyboards mit einer so genannten „Jaller“-Taste aus, mit der das in Nordafrika so beliebte „Jallern“, das Jubilieren in höchsten Tönen arabischer Frauen, per Knopfdruck simuliert werden kann. Was passiert, wenn die indonesischen tonalen Systeme auf das des Westens triftt? Gibt es dafür auch Knöpfe, oder fährt da das östlich-westliche Musikverständnis gegen die Wand? Dwiki Dharmawan soll aus der Malaise einen Ausweg gefunden haben. Was seine Melodica dazu sagt, weiß ich nicht. Bei dem von ihm inspirierten Spiel auf meiner nicht-elektronischen Melodica zerbröselt einige Stunden nach seinem Konzert nur eines: mein Selbstbild als 1a - Melodica-Virtuose. Da hilft mir alten Afrikaner nur noch der Griff zur Vuvuzela, zu diesem angeblich urafrikanischen Nationalinstrument. Ein Mann, ein Ton. Wahr oder Fiktion?<br />
<em>(Harald Justin)</em></p>
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		<title>Jeff Beck – 06.07.2010 Wiener Staatsoper</title>
		<link>http://www.viennajazz.org/blog/2010/07/06/jeff-beck-06072010-wiener-staatsoper/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 21:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazz Fest Wien/Team</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>

		<category><![CDATA[Jeff Beck]]></category>

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		<description><![CDATA[&#62; Fotos auf flickr
Jeff Beck dreht die Lautsprecher auf, lässt es jaulen, donnern und krachen. Er streichelt die Gitarre, bis es zu einem Höhepunkt auf dem Jazz Fest Wien kommt. Was danach kommt, spielt an einem anderen Ort.
Die landläufige Vorstellung vom Pianisten lässt es nicht unbedingt zu, das er sich mit seinem Lieblingsinstrument ins Bett [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-285" style="float: left;" title="jfw100706_beck_kl" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100706_beck_kl.jpg" alt="Jeff Beck (c: W. Gonaus)" width="120" height="95" /><strong><a href="http://www.flickr.com/photos/jazzfestwien/sets/72157624440267814/" target="_blank">&gt; Fotos auf flickr</a></strong><br />
Jeff Beck dreht die Lautsprecher auf, lässt es jaulen, donnern und krachen. Er streichelt die Gitarre, bis es zu einem Höhepunkt auf dem Jazz Fest Wien kommt. Was danach kommt, spielt an einem anderen Ort.<span id="more-284"></span></p>
<p>Die landläufige Vorstellung vom Pianisten lässt es nicht unbedingt zu, das er sich mit seinem Lieblingsinstrument ins Bett legt. Von Gitarristen allerdings wird ja oftmals behauptet, dass sie &#8230;och, nö, das ist doch bestimmt ein Klischee, oder?</p>
<p>Nun denn. Am Dienstag zieht es mich vor dem abendlichen Konzert von Jeff Beck in der Wiener Oper aus unbestimmten Gründen in den Garderobenbereich. Jeff Beck, einen dieser Gitarrengötter, dort zu treffen, das wird ja so unmöglich sein wie sich in einem Spiegel, in den man schaut, von hinten zu sehen.</p>
<p>Kaum gedacht, schau ich auch schon durch die weit geöffnete Tür in die erste Garderobe, „Guten Abend!“ Das war Rhonda Smith, die fabelhafte Bassistin der Jeff Beck Group. Hinter der nächsten Tür macht sich Narada Michael Walden, der Drummer, bühnenfertig und presst seinen nicht ganz schlanken Körper – ihn formten, wie Randy Crawford sicherlich sagen würde, mindestens „Nuddeln and Gulasch“ – in einen engen Catsuit. Fast schön. Aber dem Trommeln, das zeigt er später, hilft es ungemein. Schwarze Catsuits sollten zur Standardbekleidung von Drummern gehören.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-286" title="jfw100706_beck01" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100706_beck01.jpg" alt="Jeff Beck (c: Wolfgang Gonaus)" width="119" height="180" /> <img class="alignnone size-full wp-image-287" title="jfw100706_beck02" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100706_beck02.jpg" alt="Jeff Beck (c: Wolfgang Gonaus)" width="120" height="180" /> <img class="alignnone size-full wp-image-288" title="jfw100706_beck03" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100706_beck03.jpg" alt="Jeff Beck (c: Wolfgang Gonaus)" width="119" height="180" /> <img class="alignnone size-full wp-image-289" title="jfw100706_beck04" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100706_beck04.jpg" alt="Jeff Beck (c: Wolfgang Gonaus)" width="120" height="180" /></p>
<p>War er es, der sich laut diese „crazy sausages“, diese verrückten Würstchen wünschte? Keine Ahnung, auf alle Fälle wurden Käsekrainer besorgt.</p>
<p>Jason Rebello, der Keyboarder läuft auf dem Gang herum und sucht seinen Hut. Und dann fällt der Blick durch die weit geöffnete Tür und trifft auf einen sich auf dem Bett herumlümmelnden jungen Mann. Die Schuhe – keine Highheels, wie man vielleicht aufgrund der letzten Berichte glauben möchte - hat er ausgezogen, die Gitarre hält er mitten auf dem Bauch, aber jung ist er eigentlich nicht. Denn er, der da selbstvergessen laute Schlangenlinien auf seiner Gitarre gen Zimmerdecke schickt, trägt seit ungefähr fünfzig Jahren die gleiche Frisur und seit Jahrzehnten das gleiche ärmellose T-Shirt: The one and only Jeff Beck mit der Gitarre im Bett. Eine Legende, jung geblieben.</p>
<p>Der 66jährige ist so jung geblieben, dass es ihm nichts ausmacht, danach in eine sehr hässliche Hose mit einem selbstleuchtenden Seitenstreifen – wohl von einem Bediensteten der Müllabfuhr ausgeliehen – zu schlüpfen. Aber auch hier gilt: dem Gitarrespielen hilft es.</p>
<p>Das zeigt er dann auf der Bühne, mit einem Repertoire, das weder vor Bluestiteln wie „Rollin’ And Tumblin’“ noch vor dem Beatles-Klassiker „A Day In The Life“ halt macht. Er streichelt seine Gitarre, entlockt ihr durch Manipulation am Lautstärkeregler und am so genannten „Jammerhaken“ die unglaublichsten Töne, sowohl auf der nach oben offen Brutalo-Skala als auch auf der nach unten offenen Beim-Sonnenuntergang-werden-Zärtlichkeiten-Ausgetauscht-Skala. Laut und manchmal leise, so schreit die Gitarre auf, da braucht der geniale Gitarrenstreichler selbst wenig sagen, und die Wucht, mit der er und seine Gruppe der Musik die ganze Bandbreite der Emotionen entringen ist so jazzig wie rockig, so dass ältere und jünger Menschen im Publikum mit den Köpfen wippen und die Münder vor Staunen weit genug geöffnet haben, um ganzen gebratenen Vogelscharen Einlass zu gewähren. Gitarrenfreunde jedenfalls können sich wie im Schlaraffenland fühlen, am Dienstag in der Oper, dem unbestrittenen Höhepunkt in diesen Jazz Fest - Tagen. Für die Zugabe kommt noch die Sängerin Imelda May mit auf die Bühne und macht Appetit auf ihren Auftritt am Mittwoch vor dem Rathaus.</p>
<p>Und dann lässt Beck es noch einmal donnern und jaulen, die Türen in den Logen wackeln im Takt, man kann es von außen sehen und fühlen. Unbestätigten Berichten zufolge ist - und jetzt müsst ihr lieben Wiener ganz tapfer sein - die Wiener Oper dann  in der Nacht zusammengestürzt. Nur noch Schutt und Asche. Einfach zerbröselt.</p>
<p>Bestätigten Berichten zufolge war Becks Auftritt deshalb der letzte, der heuer im Rahmen des Jazz Fest Wien in der Oper stattfand. Als hätten die Veranstalter vom Einsturz der Oper nach seiner Jaul-und-Donner-Attacke im Voraus gewusst, finden die nächsten Veranstaltungen vor dem Rathaus, im Arkadenhof oder im Porgy &amp; Bess, dem Reigen oder im Jazzland statt.</p>
<p>Und wer genau hinschaut, sieht, dass Beck bei seinem Auftritt  seine Hosen in seine dunkelblauen Wildlederstiefel gesteckt hat. Ein dezenter Hinweis auf seine eigenen „Hi-Heel-Sneakers“, deren Lob er schon einmal mit dem gleichnamigen Titel bei einer Filmmusik angestimmt hat? Der Film zur Musik spielte in Asien, und ist es da mehr als ein Zufall, dass am Mittwoch mit Dwiki Dharmawan ebenfalls eine Band aus dem asiatischen Raum, aus Indonesien, aufspielt? Und zwar im Arkadenhof des Rathauses, Nicht mehr in der Wiener Oper. Neuer Ort, neues Glück. Und kein Ort, um sich aufs Bett zu legen.<br />
<em>(Harald Justin)</em></p>
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		<title>Herbie Hancock – 05.07.2010 Wiener Staatsoper</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 21:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazz Fest Wien/Team</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>

		<category><![CDATA[Herbie Hancock]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#62; Konzertbericht
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/eyIc864Iqo8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/eyIc864Iqo8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong><a href="http://www.viennajazz.org/blog/2010/07/05/herbie-hancock-05072010/">&gt; Konzertbericht</a></strong></p>
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		<title>Herbie Hancock – 05.07.2010 Wiener Staatsoper</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 21:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazz Fest Wien/Team</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>

		<category><![CDATA[Herbie Hancock]]></category>

		<category><![CDATA[Lionel Loueke]]></category>

		<category><![CDATA[Tal Wilkenfeld]]></category>

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		<description><![CDATA[70 Jahre und kein bisschen leise: Herbie Hancock. Bei den ersten Funk-Rhythmen wackelten die Türen der Wiener Oper im Takt. Der Bundespräsident ist zu Gast, und eigentlich dreht es sich nur um eines: um Lebenserfahrung. Alles eine Frage des richtigen Schuhwerks.
Bobby McFerrin, Juliette Greco, Joe Sample, Al Jarreau – die Reihe der lebenden Alten, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-276" style="float: left;" title="jfw100705_hancok_kl" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100705_hancok_kl.jpg" alt="Lionel Loueke, Greg Phillinganes, Herbie Hancock" width="120" height="95" />70 Jahre und kein bisschen leise: Herbie Hancock. Bei den ersten Funk-Rhythmen wackelten die Türen der Wiener Oper im Takt. Der Bundespräsident ist zu Gast, und eigentlich dreht es sich nur um eines: um Lebenserfahrung. Alles eine Frage des richtigen Schuhwerks.<span id="more-275"></span></p>
<p>Bobby McFerrin, Juliette Greco, Joe Sample, Al Jarreau – die Reihe der lebenden Alten, die so legendär wie aktiv sind und die genug kreatives Talent haben, um so manchen gehypten Superstar in die Tasche stecken können – aus der dann ein Talent wie Jamie Cullum springt – wird natürlich auf dem Jazz Fest Wien fortgesetzt. An Montagabend mit Herbie Hancock.</p>
<p>Wen erinnert er nicht an Bert Brechts Herrn Keuner, der sich einmal fürchterlich über die Bemerkung eines Bekannten ärgerte, der zu ihm meinte, er habe sich in den letzten Jahren gar nicht verändert. Herr Keuner ärgerte sich, weil er ausgerechnet das Prinzip des ständigen Veränderns zu dem seinen gemacht hatte. Herbie Hancock ist so ein Keuner-Typ. 70 Jahre hat er erlebt, das sind auch 70 Jahre, in denen er sich ständig verändert hat. Ok, vom Babyrasselschüttler zum Pianisten, das war mehr als nur ein erster wackliger Schritt. Danach aber, als Pianist fing er erst richtig an zu laufen, erfand sich vom Jazz über Funk und Rock allemal neu, ohne seine Wurzeln im Jazz zu verleugnen, Da steht er also auf der Bühne mit 70 Jahren erlebter Musikgeschichte in den Knochen – und wer nur einmal bedenkt, wie viele Musiker das Jazz Fest Wien in den 20 Jahren seines Bestehens auf die Bühnen gebracht hat, um wie viel reicher so ein Musikerleben im Vergleich zu dem ebenfalls doch recht prall gefüllten Gesamtprogramm ist, mag erachten, wie viel Musikgeschichte mit diesem Siebzigjährigen die Bühne betritt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-277" title="jfw100705_hancok01" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100705_hancok01.jpg" alt="Herbie Hancock" width="250" height="180" /> <img class="alignnone size-full wp-image-278" title="jfw100705_hancok02" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100705_hancok02.jpg" alt="Herbie Hancock" width="250" height="180" /></p>
<p>Den Reiz des Phänomen Hancock macht es aus, dass er sich keinesfalls nur mit Traditionspflege aufhält. Neueste Keyboardtechnik, das ständige Reagieren auf aktuelle Probleme der Weltgeschichte und ein ständiger Austausch mit neue, jungen Musiker zeichnen ihn als einen der Musiker mit der Kraft der ewigen Präsenz aus. Und sein mit Songs wie „Imagine“ und „A Change Is Gonna Come“ vorgetragener Wunsch bleibt voraussichtlich auch noch länger aktuell.</p>
<p>Wie frisch aus eben dem Jungbrunnen dauerhafter Präsenz entsprungen, sitzt er im Catering-Bereich und speist, inmitten von Obstsalat, obskur bestückten Semmeln und vieler weiterer, ebenfalls essender Menschen vor sich hin. Kein Star mit Allüren, sondern einer von vielen. Und er sieht so jung aus, dass wir alle rätseln: Wie macht er das bloß? „Es sind die Gene meiner Mutter“, soll er einmal gesagt haben. Leider sind die Zeiten für Muttertausch schon vorbei.</p>
<p>Als eine Gruppe Sponsoren durch den Backstage-Bereich geführt wird, schließt er sich ihnen umstandslos an und parliert locker mit ihnen über die Kunst des Investierens in Sachen Jazz. „Please, don’t bet your last euro on me – „Bitte, verwetten Sie nicht Ihren letzten Euro auf mich!“ Soviel Selbstironie muss sein.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-279" title="jfw100705_hancok03" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100705_hancok03.jpg" alt="Herbie Hancock" width="250" height="180" /> <img class="alignnone size-full wp-image-280" title="jfw100705_hancok04" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100705_hancok04.jpg" alt="Tal Wilkenfeld" width="250" height="180" /></p>
<p>Unter den Anwesenden erkenne ich nur den Gitarristen Lionel Loueke. (Hat der nicht einmal im Porgy &amp; Bess gespielt?) Das kleine Mädchen mit den Struwwelpeterhaaren und dem Obstsaftglas in der Hand ist bestimmt die Freundin eines Technikers, die auch einmal Starluft schnuppern möchte. Und ich wundere mich, dass heute aber auch jeder Zutritt in die geheiligte Catering-Halle bekommt.</p>
<p>Ansonsten hat sich Bundespräsident Heinz Fischer angesagt. Nicht in die Garderobe, sondern in die Oper. Da sitzt er denn auch. Leider hat er einen wichtigen Termin wahrzunehmen, so das er nicht bis zum Schluss des Konzerts dableiben kann.</p>
<p>Irgendwann sehe ich das kleine Mädchen mit den Struwwelpeterhaaren auf der Bühne mit einem Bass herumhantieren. Darf die das? Ja, die darf, sagt eine allwissende Dame neben mir, denn „das ist Tal Wilkenfeld“, die berühmte Bassistin und Frischzellenkur für Herbie Hancock, die, jung an Jahren, schon bei Jeff Beck für Furore sorgte. Oops, Blindfisch ich. Ich habe allerdings auch schon einmal den Tischnachbarn des Wahlwiener Bluesbarden Hans Theessink für seine Mutter gehalten. In Wirklichkeit war es aber die sechziger Jahre Folkpop-Ikone Donovan.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-281" title="jfw100705_hancok05" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100705_hancok05.jpg" alt="Herbie Hancock backstage" width="250" height="180" /> <img class="alignnone size-full wp-image-282" title="jfw100705_hancok06" src="http://www.viennajazz.org/blog/wp-content/uploads/2010/07/jfw100705_hancok06.jpg" alt="Herbie Hancock backstage" width="250" height="180" /></p>
<p>So kann es gehen. Nur wer sich irrt, kann lernen und sich weiter entwickeln. Das sagt auch Christina Train, die Sängerin, die mit Herbie Hancock das aktuelle „Imagine“-Projekt auf die Bühne bringt. Während sie sich bei einem längeren Solo des Meisters eine Pause gönnt, bin ich gespannt, ob sie diese Auszeit nutzt, um aus ihren Highheels zu schlüpfen. Aber nein, in vollkommener Haltung steht sie backstage, einen gesunden Apfel essend. Als ich sie auf ihre Highheels der Marke „Christian Louboutin“ anspreche – das sind die mit der roten Sohle – freut sie sich. „Die sind total bequem. Sie haben ein perfektes Fußbett, so dass sie einen guten Halt geben und nicht schmerzen. Aber das habe ich erst nach langen Jahren erfahren, in denen ich immer die falschen HighHeels trug und genug Schmerzen erfahren habe. Ich habe es wirklich auf die harte Schule durchgemacht.“ Gehenderweise&#8230;</p>
<p>Schuhkunstwerke, die die Schule ersetzen und voller komprimierter Lebenserfahrung stecken? Schwarzes Oberleder, eine rote Sohle und ein Stiletto–Absatz, mit dem frau besser kleinen soo süßen Hunden nicht in die Quere kommt, als ein praktischer Überlebenslehrer? Eine gute Frage. Und wer kann sie morgen in der Oper besser beantworten als ein weiteres Clubmitglied aus dem Kreis der munteren Alten? Jeff Beck kommt, und wie heißt einer seiner All-Time-Hits? „Spanish Boots“!<br />
<em>(Harald Justin)</em></p>
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		<item>
		<title>Al Green – 04.07.2010 Wiener Staatsoper</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 21:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazz Fest Wien/Team</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>

		<category><![CDATA[Al Green]]></category>

		<category><![CDATA[Allan Harris]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#62; Fotos auf flickr
&#62; Konzertbericht
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-IpnbFX-VEU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/-IpnbFX-VEU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong><a href="http://www.flickr.com/photos/jazzfestwien/sets/72157624300340033/" target="_blank">&gt; Fotos auf flickr</a><br />
<a href="http://www.viennajazz.org/blog/2010/07/04/al-green-allan-harris-04072010/">&gt; Konzertbericht</a></strong></p>
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		<title>Allan Harris – 04.07.2010 Wiener Staatsoper</title>
		<link>http://www.viennajazz.org/blog/2010/07/04/allan-harris-04072010/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 21:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazz Fest Wien/Team</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Allan Harris]]></category>

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&#62; Konzertbericht
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<p><strong><a href="http://www.flickr.com/photos/jazzfestwien/sets/72157624300340033/" target="_blank">&gt; Fotos auf flickr</a><br />
<a href="http://www.viennajazz.org/blog/2010/07/04/al-green-allan-harris-04072010/">&gt; Konzertbericht</a></strong></p>
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