Jazz Fest Wien Jazz Fest Wien
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Jazz Fest Wien: Mi 02.7.

Bobby McFerrin & Guests Wiener Staatsoper 19.30 Uhr
Special Guest Gert Voss

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Bobby McFerrinBobby McFerrin

Bobby McFerrin

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Der 1950 geborene Amerikaner ist die Vielfalt in Person: Klaviervirtuose, Stimmakrobat und Dirigent. Ein musikalisches Chamäleon, dass sich elegant zwischen Klassik, Jazz und R&B tummelt. Nach einigen Jahren als Sideman von Stars wie Herbie Hancock, Wynton Marsalis und Grover Washington hatte der Charismatiker die Idee, als Sänger ohne Begleitung aufzutreten. Sein Album "Simple Pleasures" von 1988 war der große Wendepunkt. Das darauf enthaltene "Don´t worry, be happy" katapultierte ihn weltweit an die Spitzen der Hitparade. Spätestens an diesem Punkt der Karriere hätte sich McFerrin zurücklehnen und der hohen Kunst des Selbstplagiats frönen können. Stattdessen pirschte er sich mehr und mehr in die Welt der klassischen Musik vor, dirigierte große Orchester, nahm Mozartplatten mit Chick Corea auf und legte mit dem Album "Paper Music", überaus interessante Sammlung von Bach- und Fauré-Kompositionen vor, bei denen er seine vielseitige Stimme als Soloinstrument einsetzte. Der vielfache Grammy-Gewinner ist live dafür bekannt, dass er nicht bloß seine Stimmbänder, sondern seinen gesamten Körper zum Instrument macht. Mehr kann wohl nicht erwartet werden.

Bobby McFerrin is a great multi-talented entertainer: pianist, vocal acrobat and conductor. A musical chameleon he moves back and forth among classical, jazz and R&B. After years as a sideman for artists such as Herbie Hancock, Wynton Marsalis and Grover Washington, McFerrin thought he would give it a go as a vocalist with no musical backup. His 1988 album “Simple Pleasures” was the turning point. “Don’t Worry, Be Happy” was the song which made Bobby McFerrin an international star. More recently, he has put his focus on classical music conducting orchestras, recording Mozart compositions with Chick Corea, and recording “Paper Music”, an album which features the works of Bach and Fauré. The multi-Grammy winner will be returning to Vienna to dazzle his fans by proving that the entire human body can be a musical instrument.

   
Gert Voss (c: Georg Soulek)Gert Voss (c: Georg Soulek)

Gert Voss

In Shanghai geboren, am Bodensee aufgewachsen, studierte er zunächst Germanistik und Anglistik. Privater Schauspielunterricht bei Ellen Mahlke bot Voss die handwerkliche Basis für seine ersten Engagements. Seine Stationen waren Konstanz, Braunschweig, München und Stuttgart, ehe ihn Claus Peymann ans Wiener Burgtheater verpflichtete. Mit Ausnahme eines Intermezzos beim Berliner Ensemble zwischen 1994 und 1996 ist Gert Voss seitdem in Wien als Theater- und Filmschauspieler, zuweilen auch als Regisseur tätig. Zu seinen wichtigsten Arbeiten zählen „Ritter Dene Voss“ von Thomas Bernhard, „Richard III“ von Shakespeare und „Der Jude von Malta“ von Philip Marlowe. Er arbeitete mit den Regisseuren Peter Stein, Peter Zadek, George Tabori, Claus Peymann, Andrea Breth, Thomas Langhoff, Luc Bondy und Alfred Kirchner. Als Filmschauspieler agierte er in Streifen von Paulus Manker, Dieter Berner, Axel Corti und zuletzt Sebastian Schipper. Der vielfach Ausgezeichnete, den die britische Zeitung The Times 1995 zum „Besten Schauspieler Europas“ kürte, verbringt seine karge Freizeit gerne in Konzerten. Mit Bobby McFerrin wird der große Barde Thomas Bernhards „Elisabeth II.“ auf ungewöhnliche, neue Art interpretieren.

   
 
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