Jazz Fest Wien Jazz Fest Wien
27.6 28.6 29.6 30.6 01.7 02.7 03.7 04.7 05.7 06.7 07.7 08.7 09.7 10.7 11.7 12.7 13.7 14.7 15.7 16.7 17.7
 

Jazz Fest Wien: Do 03.7.

Sinéad O´Connor | Helen Schneider Wiener Staatsoper 19.30 Uhr

get flash

Sinéad O´ConnorSinead O´Connor

Sinéad O´Connor

english

Sinéad O´Connor wurde 1966 in der Nähe von Dublin geboren. Nach einer schwierigen Kindheit mit erlittenen Misshandlungen und begangenen Ladendiebstählen, begann sie von der Schule verwiesen, mit der Musik. Zu ihren musikalischen Vorbildern zählten damals Aretha Franklin und The Smiths. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie sich als Kellnerin, zuweilen sang sie auch in Gaststätten. Ihre erste Band hieß Ton Ton Macoute, benannt nach Zombies in der haitianischen Mythologie. Ihren ersten Plattenvertrag unterschrieb sie Mitte der Achtzigerjahre in London. 1987 erschien ihr Debüt „The Lion And The Cobra“. Der Durchbruch gelang O´Connor 1990 mit ihrem zweiten Album „I Do Not Want What I Haven´t Got“ und dem darauf enthaltenen Prince-Song „Nothing Compares 2 U“. In der Folge kultuvierte sie das Image einer Schwierigen. Sie wickelte mit Frank Sinatra, lehnte vier Grammy Awards ab, sympathisierte mit der IRA und zeriß quasi als Höhepunkt ihrer Auflehnung im Oktober 1992 das Bild von Papst Johannes Paul II. live im amerikanischen TV. Die dadurch ausgelöste Welle der Empörung ertrug sie nicht und zog sich „für immer“ vom Musikbusiness zurück. Kurze Zeit studierte sie in Dublin Operngesang und hielt sich mit diversen Schauspielrollen über Wasser. 1994 erschien dann ihr Comeback-Album „Universal Mother“ von dem sie 1,5 Millionen Einheiten verkaufte. 1999 ließ sie sich zur Priesterin der palmarianisch-katholischen Kirche weihen, weshalb sie von der römisch-katholischen Kirche exkommuniziert wurde. Im Jahr 2000 edierte sie ihr Album „Faith And Courage“ und erklärte als zweifache Mutter lesbisch zu sein. Künstlerisch interessant war das 2002er-Album „Sean-Nos Nua“, das traditionelle irische Folksongs enthielt. 2003 sang sie mit Massive Attack, ehe sie ihren abermaligen Rückzug aus dem Musikgeschäft verkündete. Religionslehrerin wollte sie werden und ein normales Leben führen. Irgendwas dürfte da nicht geklappt haben, veröffentlichte sie doch 2005 „Collaborations“, auf der allerlei Duette zu finden waren. Im gleichen Jahre im Herbst überraschte sie mit dem Album „Throw Down Your Arms“, das als Sängerin einer Roots-Reggae-Band zeigte. Produziert wurde es von den Altstars Robbie Shakespeare und Sly Dunbar. Im Juni 2007 nahm die mittlerweile vierfache Mutter die CD „Theology“ auf, die sie auf spirituellem Pfad zeigt. Letztes Jahr im Juni war Sinéad O´Connor mit dem Song „Illegal Attacks“ gemeinsam mit Ian Brown in den britischen Charts.

After a troubled childhood in Dublin, but inspired by Aretha Franklin and The Smiths, Sinead O’Conner launched her solo musical career in the mid-1980s with her debut album “The Lion and The Cobra”, but her breakthrough came in 1990 with her version of Prince’s “Nothing Compares 2U”. Various controversies came with the music: a feud with Frank Sinatra, a professed sympathy for the IRA, and the ripping up of the pope’s photo on American television in 1992. Shortly thereafter, she announced she was leaving the music business, but was soon back with the comeback album “Universal Mother”. Her musical path has included Irish folk, reggae, and spiritual songs. Last year Sinead O’Connor was back in the British charts (along with Ian Brown) with “Illegal Attacks”.

   
Helen SchneiderHelen Schneider

Helen Schneider

Sie schenkte uns die 80er-Hymne - Rock’n Roll Gypsy - spielte Theater, sang Chansons, "Die fauchende Löwin der Rockmusik", wurde sie einst genannt, hat die Krallen eingefahren und erzählt mit leisen Tönen auf ihrem neuen Album, wie es ist, "Like A Woman" durchs bewegte Leben zu schreiten und feiert mit ihrem neuen Album ein wunderbares Comeback. Den Anstoß für die neue Produktion gab ein Auftritt als Preisträgerin des DIVA-Awards im letzten Jahr. Mit ihrer brillanten Interpretation des Dylan-Klassiker „Just Like A Woman“ begeisterte Helen das Publikum. Resultat: Das Album „Like A Woman“, mit einigen der schönsten Kompositionen aus der Feder der renommiertesten internationalen Songschreiber, so facettenreich, sensibel, intim und gleichzeitig intelligent interpretiert, wie es nur einer Sängerin mit so reicher Berufserfahrung gelingen kann, wie Helen Schneider sie hinter sich hat. „Ich habe viele musikalische Leben gelebt“, sagt sie. Und das unterstreicht sie mit diesem neuen atemberaubenden Album... Den Rahmen einer Friedensinitiative im Auswärtigen Amt in Berlin, IDC Gala, (Anwesende u.a. Königin Beatrix der Niederlande, Außenminister Frank-Walter Steinmeier) gestaltete die außergewöhnliche Künstlerin kürzlich mit einem Auftritt und stellte sich vor, als Amerikanerin jüdischen Glaubens mit deutsch-russischen Eltern und einem Partner mit jordanisch-libanesischen Wurzeln.

   
 
top . home
© Jazz Fest Wien 2008 | office@viennajazz.org | sitemap