Jazz Fest Wien Jazz Fest Wien
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Jazz Fest Wien: Sa 05.7.

Tower of Power | Little Feat | Horny Funk Brothers feat. Hubert Tubbs
Fernwärme Open Air 15.30 Uhr Kartenpreis: Eur 2,- / Karten in jeder Bank Austria

Tower of Power (c: Wolfgang Gonaus)Tower of Power (c: Wolfgang Gonaus)

Tower of Power

english

Die elfköpfige Soul-Big-Band Tower Of Power wurden 1968/69 von Emilio Castillo und Steve Krupka in Oakland, Kalifornien gegründet. Castillo, ein bemüht. Saxofonist, Arrangeur und Komponist und Krupka, ebenfalls Saxofonist und Komponist, war um eine Fusion von Soul, Rock und Latin. Tower Of Power hatten stets superbe Sänger, etwa den großen Lenny Williams, der später große Soul-Solo-Karriere („You Got Me Runnin“, „Messing With My Mind“) machte, oder auch den vitalen Hubert Tubbs, der heute in Wien lebt. Zur Stammbesetzung gehörte auch Saxofonist Lenny Pickett und Pianist und Orgler Chester Thompson. „East Bay Grease“, ihr Debütalbum, hatte infolge von Quereleien mit dem Management keinerlei Chancen auf dem Markt. Ein Jahr später hatten sie mit „Bump City“ einen ersten Durchbruch, den spätere superbe Alben wie „Back To Oakland“ und „Ain´t Nothing Stoppin Us Now“ eindrucksvoll bestätigten. Die kraftvolle und sensible agierende Band setzte sich letztlich doch durch. Lieder wie „Down To The Nightclub“, „Don´t Change The Horses In The Middle Of A Stream“ und „Choosing You“ setzten sich auch in den Singlecharts durch. Die Band um Castillo und Krupka machte eine Menge Umbesetzungen durch. Bis zum heutigen Tage haben mindestens 60 Musiker bei Tower Of Power gespielt. Der Bläsersatz der Band wurde auch von anderen Künstlern für deren Plattenaufnahmen angeheuert. So spielten sie mit Granden wie John Lee Hooker, The Rolling Stones, Little Feat, aber auch mit Pop-Leichtgewichten wie Elton John und The Monkees Aufnahmen ein.
Zuletzt lancierten Tower Of Power einen etwas kuriosen Hit in Großbritannien. Der Song „It Really Doesn´t Matter“, ein LP-Track des Albums, das sie 1997 einspielten, wurde im Jahr 2000 vom britischen Connaisseur Richard Searling auf seine Kompilation „Soul Togetherness“ gehievt und wurde innerhalb kurzer Zeit beliebter Floorfiller in sämtlichen Modern-Soul-Zirkeln zwischen Melbourne und Vancouver.

The Soul Big Band was founded in 1968-69 in Oakland, California, by the saxophonists and composers Emilio Castillo and Steve Krupka. Since then, more than 60 musicians have played with the group which fuses Latin, rock and soul. Their classic soul albums include “Bump City”, “Back to Oakland” and “Ain’t Nothin’ Stoppin’ Us Now”. The band has also been sought after for studio sessions by other artists such as John Lee Hooker, The Rolling Stones, Little Feat, The Monkees and Elton John.

   
Little FeatLittle Feat

Little Feat

english

Diese wunderbare Kombo wurde 1968 vom Gitarristen und Sänger Lowell George auf Vorschlag von Frank Zappa gegründet. George spielte bei den Mothers und fiel durch Kompositionen wie „Willin`“ auf, die nicht so recht ins zynische Mothers-Konzept passten. Gemeinsam mit Roy Estrada verließ George dann die Mothers und gründete mit ihm und dem Pianisten Bill Payne wie dem Drummer Richard Hayward die Band Little Feat. Auf musikalisch hohem Niveau transportierte sie uramerikanische Klischees von staubigen Straßen und Nervenzusammenbrüchen von Teenagern und wurde dafür vor allem von Europäern geliebt. In den USA waren sie zwar Kritikerlieblinge, schafften aber den ganz großen Durchbruch leider nie. Ihre musikalische Melange aus schwarzem Blues, weißem Country-Sentiment und sarkastischen Jazzklängen war wohl für die breite Masse zu anspruchsvoll.
Russ Titelman produzierte das Debütalbum „Little Feat“, auf dem Ry Cooder eine nicht unwesentliche Gastrolle spielte. Das zweite Album „Sailin´ Shoes“ enthielt viele Klassiker der Band von „Apolitical Blues“ über „Tripe Face Boogie“ bis hin zur Ballade „Willin´“. 1972 stieg Roy Estrada aus und Bassist Kenny Gradney, Conga-Spieler Sam Clayton und Gitarrist Paul Barreré stießen zu Little Feat. In dieser Besetzung spielte sich die Band virtuos in die Rockgeschichte. Ihr erstes gemeinsames Album „Dixie Chicken“ charmierte mit New-Orleans-Feeling und Country-Eskapaden.
1976 tourten Little Feat im Vorprogramm der Rolling Stones erstmals flächendeckend durch Europa. Ihr 1977er Album „Time Loves A Hero“ brachte eine Wendung zu saftigen Funk- und Jazzklängen und wurde in Europa mit Euphorie aufgenommen. Gleichzeitig musste Lowell George zum ersten Mal auf Drogenentzug. Halbwegs wiederhergestellt ging es dann 1978 wieder auf Welttournee. Das daraus resultierende geniale Doppel-Live-Album „Waiting For Columbus“ wurde zu einem Meilenstein, der sämtliche Aspekte dieser vielschichtig tönenden Band präsentierte. Bei den Aufnahmen zu „Down On The Farm“ (1979) verließ George die Band. Kurze Zeit später verstarb Lowell George am 29. Juni 1979 an einem Herzanfall. 1988 folgte eine Reunion der Band, die dafür Craig Fuller als Sänger engagierten. Seit 1995 ist die Sängerin Shaun Murphy fixes Mitglied der traditionsreichen Band, die munter gutes, neues Material aufnahm. Alben wie „Under The Radar“, „Chinese Work Songs“ und „Kickin´ It At The Barn“ schlossen erfolgreich an frühere Zeiten an.

This combo was founded in 1968 by guitarist and singer Lowell George on the suggestion of his friend Frank Zappa. The other members of Little Feat are guitarist Roy Estrada, pianist Bill Payne and drummer Richard Haywood. The band combined elements of blues, jazz and country. They were more popular in Europe than in the States where US critics liked them, but where they were never able to make a major breakthrough. The theory is that their songs about teenage mental breakdowns and dusty country roads were too grim for the American mainstream and was more appreciated by European sensibilities. Even following Lowell George’s untimely death in 1979, the band has expanded over the years, has a loyal following of fans, and often plays with special guest stars such as guitarist Ry Cooder. Little Feat has also opened for other groups such as The Rolling Stones.

   
Horny Funk BrothersHorny Funk BrothersHorny Funk Brothers

Horny Funk Brothers feat. Hubert Tubbs

The Horny Funk Brothers sind:
hubert tubbs vocals
tero lindberg trumpet
martin eberle trumpet
lorenz spritzendorfer saxophone
josef schuetz saxophone
markus hoffmann trombone
matthias simoner guitar
rafael ecker keys
ruediger kostron bass
christian ziegelwanger drums

Die Funk- und Soul-Musik der 60er- und 70er-Jahre ist für die 10 Musiker der „Horny Funk Brothers“ nicht nur die wahrscheinlich beste Musik, die jemals geschrieben wurde, sondern auch die ultimative Herausforderung. „Funk- und Soul-Melodien sind unglaublich vielschichtig, voller Raffinesse, mit einem unglaublichen Rhythmus und viel Seele. Komplexe Songs mit einer starken Ausdruckskraft, die dabei wunderbar anzuhören sind. Diese Musik kann man nur gut spielen, wenn man sich voll und ganz auf sie einlässt, sie auf der Bühne lebt. Nicht verkrampftes Notenlesen und richtiges Spielen und Singen, sondern das ‘Sich-in-die-Musik-hineinfühlen’ muss dabei im Vordergrund stehen.“ meint der Leader der Kombo.
Nachdem anfangs vor allem die bekannteren Songs von den Blues Brothers, James Brown oder Tower of Power auf dem Programm standen, hat die Gruppe mittlerweile ihr Repertoire erweitert, und bietet nun eine zündende Mischung aus der Creme de la Creme an Sounds dieser Ära an. Manch funkige Eigenkomposition mischt sich frech darunter. James Brown rangiert immer noch hoch im Kurs, wie auch Tower of Power und die Blues Brothers. Dazugekommen sind Songs von Marvin Gaye, Luther Vandross, Cameo und Chaka Khan. Seit Anfang des Jahres 2002 arbeiten die Horny Funk Brothers mit einem der gefragtesten Sänger der Soul- und Funkszene zusammen: Hubert Tubbs. Er hat schon mit Bands wie Tower Of Power, The Rolling Stones, Santana, The Temptations, Rod Stewart, aber auch mit heimischen Elektronikern wie Rodney Hunter kollaboriert.

   
 
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