line up:
Mike Stern - guitar
Russell Ferrante - piano / keyboards
Bob Mintzer - sax / Ewi
Jimmy Haslip - el. bass
Marcus Baylor - drums
Gegründet hat The Yellowjackets eigentlich Robben Ford,
als er sich 1977 eine Band aus erfahrenen Sessionmusikern zusammenstellte
um sein Album „The Inside Story“ einzuspielen. Keyboarder
Russell Ferrante, Bassist Jimmy Haslip und Schlagzeuger Ricky
Lawson erkannten, dass sie eine einmalige Chemie haben und entschlossen
sich beieinander zu blieben. Seit 1981 sind die „Wespen“
offiziell zusammen. 1984 verließ Robben Ford die Band und
Saxofonist Marc Russo stieß dazu. Im Laufe der Jahre veränderte
sich der musikalische Fokus der Band mehrmals. Mitte der Achtziger
spielte man Worldbeats, ab 1988 eliminierte die Band die elektronischen
Elemente in ihrer Musik und gab sich der Ästhetik des Akustikjazz
hin. Saxofonist Marc Russo verließ die Band 1990, er wurde
durch den Big-Band-Arrangeur Bob Mintzer ersetzt. Seit 2001 spielt
Marcus Baylor am Schlagzeug.
Zum Jazz Fest Wien 2008 kommen die Yellowjackets mit Mike Stern.
Der dreifache Grammy-Nominee gehört zu jener raren Spezies
an Gitarristen, denen die Ehre zuteil wurde, in einer von Miles
Davis` Formationen zupfen zu dürfen. Sterns Gitarrenarbeit
geht seither an extreme Grenzen. Einerseits ist es ihm möglich
interessante Lärmkaskaden in ausufernd expressiver Manier
vom Gitarrenbrett zu hacken, andererseits liebt er die große
Unmittelbarheit gehaltvoller, impressionistisch lackierter Sounds,
die ihn als würdigen Interpreten in der lyrisch-introvertierten
Wes-Montgomery- und Jim-Hall-Schule ausweisen.
Egal ob erdiger Funk, kammermusikalische Exkurse, wütende
Rock-Attitüde, verspielte Fusion-Sounds oder ganz einfach
Straight-Ahead-Jazz, dieser Mann beherrscht alles. Der 1953 geborene
Musiker, der die renommierte Berklee School in Boston absolvierte,
hat sich in der Praxis der Clubgigs und Festivalkonzerte rasch
weiterentwickelt, kam bald nach seinen Studienjahren technisch
wie vom Feeling her auf Augenhöhe mit Granden wie John Scofield,
Pat Martino und Bill Frisell. Der sympathische Musiker spielte
seither mit David Sanborn, Bob Berg, den Brecker Brothers und
machte bislang dreizehn von Kritik wie von Publikum akklamierte
Soloalben.
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