Jazz Fest Wien Jazz Fest Wien
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Jazz Fest Wien: Mo 07.7.

Yellowjackets feat. Mike Stern Reigen 20.30 Uhr

Mike Stern (c: Wolfgang Gonaus)Yellowjackets & Mike Stern (c: Kvon)Mike Stern (c: Wolfgang Gonaus)

Yellowjackets feat. Mike Stern

line up:
Mike Stern - guitar
Russell Ferrante - piano / keyboards
Bob Mintzer - sax / Ewi
Jimmy Haslip - el. bass
Marcus Baylor - drums

Gegründet hat The Yellowjackets eigentlich Robben Ford, als er sich 1977 eine Band aus erfahrenen Sessionmusikern zusammenstellte um sein Album „The Inside Story“ einzuspielen. Keyboarder Russell Ferrante, Bassist Jimmy Haslip und Schlagzeuger Ricky Lawson erkannten, dass sie eine einmalige Chemie haben und entschlossen sich beieinander zu blieben. Seit 1981 sind die „Wespen“ offiziell zusammen. 1984 verließ Robben Ford die Band und Saxofonist Marc Russo stieß dazu. Im Laufe der Jahre veränderte sich der musikalische Fokus der Band mehrmals. Mitte der Achtziger spielte man Worldbeats, ab 1988 eliminierte die Band die elektronischen Elemente in ihrer Musik und gab sich der Ästhetik des Akustikjazz hin. Saxofonist Marc Russo verließ die Band 1990, er wurde durch den Big-Band-Arrangeur Bob Mintzer ersetzt. Seit 2001 spielt Marcus Baylor am Schlagzeug.
Zum Jazz Fest Wien 2008 kommen die Yellowjackets mit Mike Stern. Der dreifache Grammy-Nominee gehört zu jener raren Spezies an Gitarristen, denen die Ehre zuteil wurde, in einer von Miles Davis` Formationen zupfen zu dürfen. Sterns Gitarrenarbeit geht seither an extreme Grenzen. Einerseits ist es ihm möglich interessante Lärmkaskaden in ausufernd expressiver Manier vom Gitarrenbrett zu hacken, andererseits liebt er die große Unmittelbarheit gehaltvoller, impressionistisch lackierter Sounds, die ihn als würdigen Interpreten in der lyrisch-introvertierten Wes-Montgomery- und Jim-Hall-Schule ausweisen.
Egal ob erdiger Funk, kammermusikalische Exkurse, wütende Rock-Attitüde, verspielte Fusion-Sounds oder ganz einfach Straight-Ahead-Jazz, dieser Mann beherrscht alles. Der 1953 geborene Musiker, der die renommierte Berklee School in Boston absolvierte, hat sich in der Praxis der Clubgigs und Festivalkonzerte rasch weiterentwickelt, kam bald nach seinen Studienjahren technisch wie vom Feeling her auf Augenhöhe mit Granden wie John Scofield, Pat Martino und Bill Frisell. Der sympathische Musiker spielte seither mit David Sanborn, Bob Berg, den Brecker Brothers und machte bislang dreizehn von Kritik wie von Publikum akklamierte Soloalben.

   
 
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