Geboren 1965 in Boise, Idaho, entwickelte
sich der Sänger und Saxofonist, der sich in Punk- und Blueslokalen
seine ersten Sporen verdient, zum subtilen Interpreten und gewitzten
Songwriter. Sein mit Platin ausgezeichnetes Debütalbum, schlicht
„Curtis Stigers“ betitelt, warf 1991 vier Top-Hits
ab. Darunter den langsamen Walzer „I Wonder Why“,
der sich nachhaltiger Beliebtheit in Tanzschulen erfreut. Mit
seiner Version von Nick Lowes „Peace, Love And Understanding“
verzeichnete der sympathische Künstler, einen weiteren internationalen
Hit. Nach 30 Millionen verkaufter Tonträger besann sich Stigers
auf seine Wurzeln und kehrte zu Jazz und Blues zurück. Der
einstige Protege von Jazzpianist Gene Harris („The Three
Sounds“) präsentiert sich nun als Künstler des
renommierten Concord-Labels als nachdenklicher, sensibler Interpret
von anspruchsvollem Liedgut aus Jazz und Singer/Songwriter-Gefilden.
Etwa auf dem großartigen Album „I Think It´s
Going To Rain Today“, auf dem er befeuert durch die Hammondorgel
von Larry Goldings, neben superben eigenen Stücken auch Kleinode
aus der Feder eines Tom Waits, eines Willie Dixon und eines Randy
Newman interpretiert.
"Das ist meine Nische, meine Spezialität", meint
Stigers. "Ich kenne und liebe eine Menge Songwriter und musikalische
Genres, und ich weiß, wie man sie alle unter einen Hut bringt,
ohne beliebig zu klingen. Mein Wunsch ist, in die Fußstapfen
meiner großen Vorbildern schlüpfen. Ella und Billie
Holiday hatten diese Fähigkeit, Material verschiedener Genres
kohärent klingen zu lassen. Sinatra und Nat 'King' Cole besaßen
sie. Selbst Miles und Coltrane und nahezu alle anderen großartigen
Jazzkünstler beherrschten es. Sie nahmen die populären
Songs ihrer Generation und schufen aus ihnen etwas Neues.“
Sein brandneues Album „Real Emotional“ schlägt
genau ihn diese Kerbe. Stigers nimmt Originalmaterial von Granden
wie Mose Allison, Emmylou Harris, Tom Waits und Bob Dylan, mischt
es mit eigenen Liedern und Jazzstandards à la „Stardust“
und klingt dennoch nur nach einem: nach Curtis Stigers.
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| Born
in Idaho in 1965, the singer and saxophonist saw his self-titled
debut album go platinum in 1991 with four tracks making the music
charts. After selling more than 30 million CDs, Stigers decided
it was time to refocus on jazz and blues. The result was the album
“I Think It’s Going to rain Today” from the
Concord jazz label. In addition to original compositions, it also
features Stigers’ interpretations of piaces by Tom Waits,
Randy Newman and Willie Dixon. Stigers says he is an admirer of
Ella Fitzgerald, Billie Holiday, Nat “King” Cole,
Frank Sinatra, Miles Davis and John Coltrane because they were
all able to put their own unique stamp in their interpretations
of other people’s works. “They took the popular songs
of their generation and created something new,” says Stigers.
This is the logic behind Stigers’ latest release called
“Real Emotional”. Stigers sings material from Bob
Dylan, Tom waits, Mose Allison and Emmylou Harris. In addition
he also sings original material and jazz standards such as “Stardust”. |