Brasiliens Musik stand schon immer
im Zeichen der Vermischung… Und so hat sich auch Célia
Mara ihre eigene Welt geschaffen – Brazilian Bastard Sound.
Sie zelebriert den ephemären Zwischenraum der Kontinente,
der Zeiten, der Kulturen, sie übersetzt Brasiliens musikalische
Vielfalt in die zeitgemäße Sprache einer Wiener Elektronik,
verbindet lateinamerikanisches Feuer mit mitteleuropäischer
Coolness… In ihren Texten surft sie respektlos zwischen
verschiedenen Sprachen, setzt sich kritisch mit den großen
Themen unserer Zeit auseinander. Auf der Bühne besticht sie
mit purer Energie und mächtiger, facettenreicher Stimme,
ihre Band überzeugt mit feinstem Elektro-Jazz und mitreißenden
Grooves.
Nach dem internationalen Erfolg ihres Albums Bastardista, das
zwischen Moskau und New York und in den europäischen Worldmusic
Charts als eine der “Nu-Brazil” Entdeckungen des Jahres
gefeiert wurde, präsentiert sie am Jazzfest Wien ihr neues
Album: Santa Rebeldia… und das hat es in sich!
Célia Mara ist sicherlich eine der beeindruckendsten Latin-Front-ladies
zwischen Brasilien und dem Balkan… Geboren in Pedra Azul,
einer Kleinstadt in Minas Gereias, lebt sie schon lange in Wien.
Veränderungen erlebend. Musik machend. Célia Mara
singt, komponiert und arrangiert – sie ist eine Singer/Songwriterin
des 21. Jhdt, arbeitet akustisch – elektronisch, orientiert
sich an einer globalen Welt. Sie besticht mit mächtiger,
gleichzeitig sanft verführerischer Stimme, mitreissender
Gitarre und umwerfenden Performances, Sie passt in keine der ihr
zugeordneten Schubladen, sondern steht für ihren eigenen
Stil, eigenwillig und einzigartig - eben bastardista! Grenzenlose
Freude an der Musik aber auch starkes gesellschaftspolitisches
Engagement machen sie zu einer musikalischen Botschafterin der
Diaspora(s).
„„Sie schlägt Brücken. Zwischen den Kulturen,
zwischen brasilianischen Rhythmen, Wiener Elektronik und jazzigen
Arrangements. Das verdankt sie der Sinnlichkeit ihres Timbres,
die Kritiker zu Hymnen anspornt: mit Al Jarreau wurde sie verglichen,
zur besten World Musikerin Österreichs wurde sie gewählt.“
(Barbara Rett, treffpunkt kultur/ORF 2).
Die Presse lobt sie in höchsten Tönen, live begeistert
sie auf exquisiten ebenso wie großen Festivals; ihren eigenen
Stil prägte sie bereits mit ihrer Début CD „hot
couture do samba“, die in der Presse als „neue Vision
brasilianischer Musik“ gelobt wurde. Mit dem zweiten Album
„necessário“ unterstützte sie ein Mädchenausbildungsprojekt
in den Favelas von Rio, mit „bastardista „ stürmte
sie die europäischen Worldmusic Charts. „Bastardista
feiert die Unterschiede zwischen den Menschen und Musiken. Tropicalismo
war vorgestern, MPB war gestern, Brazilectro war bis vorhin, ab
jetzt muss es Bastardismo heißen. Ein grandioses Album.“
(Luigi Lauer/WDR, Funkhaus Europa)
Für ihre Arbeit wurde sie mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet,
zuletzt mit dem brasilianischen Exportpreis für Kultur –
Prêmio Brasil na Almenha / Copa da Cultura. Bereits 2000
wurde sie zur best World Music Artist in Österreich / Concerto
Poll gewählt; 2003 erhielt sie, gemeinsam mit Silvia Santangelo
Jura den Herta Pammer Preis für innovative, entwicklungspolitische
Projekte. Für die UNESCO oder andere große Organisationen
wird sie immer wieder in Sachen kultueller Diversität und
soziale Gerechtigkeit aktiv.
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