Jazz Fest Wien 2010: 02.06.




Bobby McFerrin
Der 1950 geborene Amerikaner ist die Vielfalt in Person: Klaviervirtuose, Stimmakrobat und Dirigent. Ein musikalisches Chamäleon, das sich elegant zwischen Klassik, Jazz und R&B tummelt. Nach einigen Jahren als Sideman von Stars wie Herbie Hancock, Wynton Marsalis und Grover Washington hatte der Charismatiker die Idee, als Sänger ohne Begleitung aufzutreten.
Sein Album „Simple Pleasures“ von 1988 war der große Wendepunkt. Das darauf enthaltene „Don´t worry, be happy“ katapultierte ihn weltweit an die Spitzen der Hitparade. Spätestens an diesem Punkt der Karriere hätte sich McFerrin zurücklehnen und der hohen Kunst des Selbstplagiats frönen können. Stattdessen pirschte er sich mehr und mehr in die Welt der klassischen Musik vor, dirigierte große Orchester, nahm Mozartplatten mit Chick Corea auf und legte mit dem Album „Paper Music“ eine überaus interessante Sammlung von Bach- und Fauré-Kompositionen vor, bei denen er seine vielseitige Stimme als Soloinstrument einsetzte. Zudem arbeitete er als Orchestrator von solch renommierten Klangkörpern wie der New York Philharmonic, der Chicago Symphony und der London Philharmonic.
Zu den Highlights jedes Bobby-McFerrin-Konzerts zählt es, dass der Meisterdidaktiker zu den Fans herabsteigt und selbst dem amusischsten Konzertbesucher beizubringen versucht, dass auch er über eine Stimme verfügt, mit der etwas gestaltet werden kann. Gerne rekrutiert er auch Freiwillige für kleine Gesangseinlagen auf der Bühne, die dann flugs in den Radius des Meisters huschen, als hätten sie sich schon jahrelang in Pfarren und Volkshochschullehrgängen auf so einen Moment der Spontaneität vorbereitet.
Nun kommt der vielfache Grammy-Gewinner wieder nach Wien, um zu demonstrieren, dass zum Singen nicht bloß Stimmbänder gehören. Bei Bobby McFerrin wird vielmehr der gesamte Körper zum Instrument. Sein neues Programm „VOCAbuLarieS“ beschäftigt 25 Kollegen und wird für ein Stimmgewitter sorgen, das unvergesslich bleiben wird.
Programm 2011
15.06.23.06.27.06.28.06.29.06.30.06.01.07.02.07.03.07.04.07.05.07.06.07.07.07.08.07.09.07.10.07.11.07.12.07.13.07.14.07.15.07.16.07.17.07.
- Artists A-Z
- Artists A-Z
- Bahama Soul Club
- Black Country Communion
- Blind Boys of Alabama
- Blume Clara
- Bradley Charles
- Brecker / Evans Soulbop
- Brönner Till
- Cunha Fernanda
- Da Cruz
- Dharmawan Dwiki
- Di Meola Al
- Dillon Sandy
- Dr. John
- Dusk Matt
- Ellis Pee Wee
- Evora Cesaria
- Faithfull Marianne
- Ferry Bryan
- Fitzsimmons William
- Fuller Tia
- Great Voices of Harlem
- Hank Sabina
- Hooker jun. John Lee
- Ivanova Maria
- Jazzhotel
- Klugh Earl
- Kuti Seun
- Lauper Cyndi
- LaVette Bettye
- Maria Salamon Quartet
- Mazur Marilyn
- Medeski, Martin & Wood
- Mendes Sergio
- Minnelli Liza
- Muthspiel/Esen
- Nah Youn Sun
- Öström Magnus
- Peyroux Madeleine
- Portuondo Omara
- radio.string.quartet.vienna
- Rypdal/Mikkelborg/Rypdal
- Saxofour
- Seal
- Sidran Ben
- Slow Runner
- Soe
- Stern Mike
- The Syndicate
- Thompson Richard
- Trombone Shorty
- Trout Walter
- Under Western Skies
- Valdes Chucho
- Wakenius Ulf
- Locations
Schwerpunkte:
Emerging Talent
Legendary Voices
Around The World
Great Guitars




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