Jazz Fest Wien Festival History

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Jazz Fest Wien 2013: 26.06.

Bassekou Kouyate & Ngoni ba | Kobalo feat. Louis Sanou

Wuk  20.00 Uhr

Bassekou Kouyate (c: Jens Schwarz)
Bassekou Kouyate (c: Jens Schwarz)
Bassekou Kouyate (c: Jens Schwarz)
Bassekou Kouyate (c: Jens Schwarz)
Bassekou Kouyate (c: Jens Schwarz)

Bassekou Kouyate

Bassekou Kouyate, gefeierter Virtuose an der Ngoni, der drei- oder viersaitigen Langhals-Spießlaute, wie sie die Musik Malis prägt, veröffentlicht mit seinem dritten Album „Jama Ko“ wieder einmal eine äußerst hörenswerte Liedersammlung. Der Titel ist ein Aufruf zu „Unity, Peace and Tolerance“, wie ihn Mali derzeit dringend brauchen kann.

Auch der 1966 geborene Kouyate ist wie 80% der Menschen in Mali Moslem. Allerdings widerspricht ihre Deutung des Islam fundamental den Ideen der Extremisten, die das Land seit Jahren unter ihre Knute bekommen wollen. „Die Sharia hat nichts mit unserer Kultur zu tun“ sagt Kouyate. Das Verbot jeglicher Musik, das die muslimischen Kämpfer dem Land aufzwingen wollten, widerspricht total der Lebenspraxis und Lebenslust der Menschen in Mali.

Seine neuen Lieder hat Kouyate in unruhigen Zeiten aufgenommen. Der Strom wurde immer wieder abgeschaltet, die Studiozeit oft willkürlich beendet. Trotzdem hat dieser Meister subtiler Melodik seine Wah-Wah-Pedale vorgeschalten und eine großartige Mixtur aus Modern und Traditionell eingespielt.

Als mutiger Innovator trägt er die Traditionen der Griots in die Gegenwart. Seine Zusammenarbeit mit der amerikanischen Blueslegende Taj Mahal hat ihn weiter ermutigt. Das gemeinsame Stücke „Poye 2“ zählt zu den Highlights eines traumhaft schönen Albums.

Als Produzent hat Kouyate Howard Bilerman gewinnen können, einen Mann, der auch Arcade Fire schon betreut hat. Während es in Bamako immer ruhiger wird, bereitet sich Bassekou Kouyate vor, Europa zu erobern.

Kobalo (c: Steffi Dittrich)

Kobalo

Es rauscht, es plätschert, es gurgelt, es erfrischt, es belebt.
Bei Kobalo dreht sich alles um das Wasser. Kobalo stellt in das Lebenselexier in den konzertanten Mittelpunkt. Inspieriert von den flüssigen Geräuschen tauchen die Musiker mit grossen und kleinen Kalebassen ein in die spirituelle Welt der westafrikanischen Wassergeister, Fische, Krokodile und der Menschen.

„Unsere Musik ist anregend und entspannend zugleich. Sie ist uralt und ganz modern. Wir widmen sie allen Lebewesen, die noch immer um kilometerweit zur nächsten Wasserstelle gehen müssen“, beschreibt Karim Sanou das neue Musikprojekt.

Die vier Musiker leben in Österreich. In Workshops und Konzerten tragen sie seit Jahren maßgeblich zur musikalischen Vielfalt in diesem Land bei.

line up
Karim Sanou (BF) – Kalebasse, Ngoni, Gesang
Djakali Kone (BF) Kalebasse, Kora, Gesang
Diogoye Mbaye (SEN) – Talking Drum, Kalebasse, Djembe
Gast: Louis Sanou (BF) – Balafon, Ngoni, Djembe

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