Jazz Fest Wien Festival History

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Jazz Fest Wien 2013: 09.07.

James Carter Quartet | Robben Ford

Rathaus/Arkadenhof  20.30 Uhr


James Carter
James Carter
James Carter

James Carter

Saxofonist James Carter ist ein Phänomen. Wie kein anderer seiner Zeitgenossen changiert er mühelos zwischen Epochen und Stilen. Alles scheint ihm gleich wert zu sein.

Seine geistige Wendigkeit zeigte er auch auf seinem bislang letzten Opus, für das er sein Orgeltrio sowie eine Menge illustrer Gäste einberufen hat. Im Fokus stand diesmal ein Sound zwischen erdigem Blues und feurigem Gospel. Stile, die der Hardcore Jazzer locker beherrscht. Carter, der sogar als Sideman der Soulkombo The Four Tops arbeitete, hat selbst ganz viel Seele.

Leidenschaftlich visitiert er Chicago-Blues-Klassiker wie „The Walking Blues“ und Big Maybelles „Ramblin´ Blues“, bei denen wohlig-schauriges Mitternachtsfeeling aufkommt. Carter agiert wie stets bravourös – egal ob er nur verziert oder tief empfundene Soli absetzt. Dass er live noch eine Klasse besser ist, wird er dankenswerterweise heuer wieder in Wien beweisen.

Robben Ford (c: George B Wells)
Robben Ford (c: George B Wells)

Robben Ford

Der 1951 geborene kalifornische Blues-, Jazz- und Fusiongitarrist Robben Ford hat in unterschiedlichsten Kontexten seine Brillanz unter Beweis gestellt. Der zunächst als Saxofonist agierende Musiker stieg erst mit 13 Jahren auf die Gitarre um.

Seine ökonomische, sehr beseelte Spielweise führte ihn bald zu berühmten älteren Kollegen. Er spielte früh bei Charlie Musselwhite, bei Jimmy Witherspoon, bei George Harrison und bei Joni Mitchell. 1986 erwählte ihn sogar Jazzgott Miles Davis zum Begleiter auf einer Tournee.

Seit Mitte der Neunzigerjahre konzentriert sich der stoische Charakter wieder ganz auf den Blues. Auf seinem aktuellen Opus „Bringing It Back Home“ fasziniert Robben Ford mit wunderbar beseelter Laid-Back-Spielweise, die durchaus auch funky edges hat. Sein Hang zur attraktiven Melodie hebt ihn aus der Masse vitaler Bluesgitarristen heraus und seine Stimme hat jene Art von Brüchigkeit, für die vor allem die Damen schwärmen.

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